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Düsseldorf-Holthausen: Holz verbrennt in Lagerhalle

Feuerwehreinsatz in Düsseldorf-Holthausen : Brand in Lagerhalle verursacht giftigen Rauch

Die Feuerwehr wurde am frühen Morgen zu einer Lagerhalle nach Holthausen gerufen, die komplett mit Rauch gefüllt war. In der Halle waren hölzerne Gegenstände verbrannt. Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen.

In einer Lagerhalle in Holthausen hat es am frühen Morgen gebrannt. Ein Mitarbeiter einer Firma alarmierte die Feuerwehr und schilderte am Telefon, dass die Halle komplett mit Rauch gefüllt war.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte die Meldung bestätigt werden. In einem Gewerbekomplex, bestehend aus mehreren Lagerhallen und Büros, war es in einem Lagerbereich mit einer Grundfläche von rund 800 Quadratmetern zu einer Verrauchung gekommen.

Um die Ursache genauer eingrenzen zu können, entsendete der Einsatzleiter zwei Atemschutztrupps in die Halle und ließ zeitgleich die angrenzenden Hallenbereich ebenfalls kontrollieren. Wegen des teilweise dichten Brandrauchs konnten sich die Feuerwehrleute nur langsam vortasten, offene Flammen waren aber im ersten Augenschein nicht zu erkennen.

Nach rund 20 Minuten war die Ursache gefunden. In der Halle waren hölzerne Gegenstände verbrannt, von denen nur noch Asche übriggeblieben und eine genauere Identifizierung des Brandgutes nicht mehr möglich war. Mit einem Wasserlöscher konnten die Feuerwehrleute die letzten Glutnester des Feuers ersticken.

Die Kontrolle der benachbarten Hallenkomplexe ergab, dass die vorhandene Brandschutztechnik funktioniert hatte und die Trennungen zu den anderen Hallenbereichen komplett geschlossen waren. Es war kein Brandrauch in andere Bereiche gezogen.

Mit Hochleistungslüftern befreiten anschließend die Feuerwehrleute den 800 Quadratmeter großen Bereich von dem giftigen Qualm. Aufgrund der unklaren Brandursache hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen. Bei dem Einsatz wurden keine Menschen verletzt.

Nach zwei Stunden kehrten die letzten der 50 Einsatzkräfte der Standorte Frankfurter Straße, Werstener Feld, Posener Straße, Hüttenstraße, Behrenstraße sowie der Freiwilligen Feuerwehr Himmelgeist/Itter zu ihren Wachen zurück.

(gaa)