Entfernung als wichtigstes Kriterium Großer Andrang an einigen Grundschulen

Düsseldorf · An 23 Schulen gab es Anmelde-Überhänge. Inzwischen wurden die Umberatungen abgeschlossen. Nähe und Konfession dominieren die Schulwahl im Primarbereich.

 An der KGS Fuldaer Straße ist das Verhältnis zwischen Anmeldungen und Plätzen ausgeglichen. Eine gute Nachricht war das im letzten Jahr für (v.l.) Greta, Ole, Moritz und Ida (alle 7), die dort in die erste Klasse gehen.

An der KGS Fuldaer Straße ist das Verhältnis zwischen Anmeldungen und Plätzen ausgeglichen. Eine gute Nachricht war das im letzten Jahr für (v.l.) Greta, Ole, Moritz und Ida (alle 7), die dort in die erste Klasse gehen.

Foto: Bretz, Andreas (abr)

Düsseldorf wird in diesem Jahr voraussichtlich mehr Grundschul-Plätze anbieten können als benötigt. 5600 Kinder wurden bis November angemeldet, die Aufnahmekapazität liegt stadtweit allerdings bei 6612 Plätzen. Angeschrieben wurden 6250 Haushalte, in denen Jungen und Mädchen leben, die schulpflichtig werden. Dass fast 650 Kinder bis zum Herbst noch nicht angemeldet waren, liegt unter anderem an bereits für 2024 geplanten Umzügen, an einer Schulwahl jenseits der städtischen Angebote sowie an Entscheidungen für eine Förderschule. „Erfahrungsgemäß wird bis zum Sommer mindestens noch ein Drittel dieser 650 Kinder an einer der Grundschulen angemeldet, hinzu kommen Zuzüge von Familien sowie geflüchtete Kinder“, sagt Dagmar Wandt, Leiterin des Amtes für Schule und Bildung.