Düsseldorf: Gesundheitsmesse "Vita 55+" auf Areal Böhler gut besucht

„Vita 55+“ in Düsseldorf : Gesundheitsmesse auf Areal Böhler gut besucht

Wie bleibt man auch im Alter fit und möglichst lange unabhängig? Darüber konnten sich Interessierte am Wochenende auf dem Areal Böhler in Düsseldorf bei der Messe „Vita 55+“ informieren.

Andreas Niederberger war sehr zufrieden mit der von ihm organisierten Gesundheitsmesse „Vita 55+“. „Die Besucherzahlen sind gut, die Aussteller zufrieden“, sagte der frühere Eishockey-Nationalspieler, der jetzt in der Pflegebranche tätig ist.

Mit 26 Ausstellern war die Halle auf dem Areal Böhler am Wochenende gut gefüllt. „Wir wollen keine trockene Beratungsmesse sein, sondern auch Entertainment bieten“, betont Niederberger. So trat etwa eine Tanzgruppe auf und es gab einen Senioren-Flashmob. Zudem konnten die Aussteller in halbstündigen Präsentationen auf einer Bühne ihre Produkte und Dienstleistungen vorstellen.

Die Aussteller kamen aus den Bereichen Pflege, Ernährung und Fitness. Auch überraschende Angebote gab es zu sehen. Marc Raffel etwa bietet mit seinem Unternehmen Teremeer in Meerbusch Tennis für Senioren an. „Das kann man auch im Alter noch lernen und spielen, bis man 100 ist.“ 

Vor Ort war auch die Stadt Düsseldorf mit dem Sozial- und dem Wohnungsamt. Mit am Stand der beiden Ämter war auch Sozialamtsleiter Roland Buschhausen. „Das hier ist eine gute Gelegenheit, Bürger einmal in einem etwas anderen Rahmen anzusprechen und etwa über unser Angebot zum Thema Demenz zu informieren.“ Wenn es im kommenden Jahr eine zweite „Vita 55+“ geben wird, sei man sicherlich wieder mit dabei.

Jörg Blankenstein von der Kripo Düsseldorf gab den älteren Besuchern Tipps, wie sie sich bei Enkeltrick und Anrufen falscher Polizisten verhalten sollen. Außerdem gab es von dem Experten eine Beratung zum Thema Einbruchschutz. „Wenn Sie zu einem Fensterbauer gehen, verkauft der Ihnen wahrscheinlich die teuersten Modelle, ob die dann aber wirklich die besten sind, um Einbrecher abzuwehren, wissen Sie nicht.“ Daher solle man sich vorher kostenlos bei der Polizei informieren. Ein Kollege von Blankenstein gab den Besuchern Tipps zum sicheren Verhalten im Straßenverkehr.

Veranstalter Andreas Niederberger denkt bereits über eine Neuauflage der Messe nach.

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