Schwimmen in Düsseldorf Freibad Flingern hatte die meisten Badegäste

Düsseldorf · Drei Regen-Wochen haben die Bilanz der Düsseldorfer Freibäder verhagelt, ein paar warme Tage brachten dann noch einmal gute Besucherzahlen in zwei Freibädern. Nun wird über die Parallelöffnung von Hallenbädern diskutiert.

Freibäder in Düsseldorf 2022: Preise, Öffnungszeiten und Ausstattung
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Das sind die Düsseldorfer Freibäder

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Foto: dpa/Jana Bauch

Das Freibad des Allwetterbades Flingern hat es am Ende noch auf Platz 1 der Statistik geschafft. In das Allwetterbad kamen in diesem Jahr die meisten Badegäste, die Open-Air ins Wasser springen wollten. 83.268 Besucher stehen in der Schluss-Tabelle der Düsseldorfer Bädergesellschaft für die Freibadsaison in Flingern. Allerdings hatte auch kein Freibad so viele Öffnungstage wie das Bad am Flinger Broich, nämlich 129.

Am 6. Mai startete der Betrieb in Flingern, das Strandbad Lörick und das Rheinbad öffneten erst am 23. Mai ihre Tore. Das neue Freibad Benrath sorgte mit seiner Premiere am 23. Mai dafür, dass erstmals seit Jahren wieder vier Freibäder gleichzeitig den Bürgern in der Landeshauptstadt zur Verfügung standen.

Auf Platz 2 landete mit 79.903 Besuchern das Freibad Lörick, wegen seiner Weitläufigkeit und der Lage am Rhein besonders beliebt. Dort gab es jedoch „nur“ 107 Öffnungstage. Auf 97 Tage kamen Benrath, wo 35.373 Badegäste gezählt wurden, sowie das Rheinbad mit 29.819 Besuchern. In Stockum ist nach den Problemen mit jungen Ruhestörern die Kapazität vergleichsweise stark eingeschränkt.

Unter dem Strich wurden in diesem Jahr 235.981 Besucher in den Freibädern verzeichnet. Die drei verregneten August-Wochen haben eine wirklich gute Bilanz verhindert. Als das Wetter Anfang September wieder so richtig schön wurde, gab es eine Extra-Woche für Flingern und drei Tage zusätzlich in Lörick, was 14.500 Badegäste in Flingern und 8500 in Lörick brachte.

So sieht das neue Badehaus Benrath aus
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So sieht das neue Badehaus Benrath aus

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Foto: Bretz, Andreas (abr)

Eine weitere Ausdehnung der Öffnungszeit sei nicht möglich gewesen, heißt es von der Bädergesellschaft. Denn parallel hatte die Öffnung der Hallenbäder begonnen, die wegen des miesen Wetters mancher auch gern schon früher gesehen hätte.

Das Personal hätte für einen Parallelbetrieb jedoch nicht gereicht. In der Politik gibt es, ausgelöst durch die Schließung der Münstertherme, die Forderung, mehr Hallen- und Freibäder gleichzeitig zu öffnen. Das wird nun im Aufsichtsrat diskutiert.