"Düsseldorf — A Timelapse Film": Düsseldorf-Film ist Liebeserklärung an die Stadt

"Düsseldorf — A Timelapse Film" : Düsseldorf-Film ist Liebeserklärung an die Stadt

Die Wahl-Düsseldorferin Sarah Harnisch huldigt der Stadt mit einem ganz besondern Film: In einem Zeitraffervideo setzt die 28-Jährige ihre Lieblingsplätze in Düsseldorf in Szene und landet damit einen Netz-Hit.

Eines Tages würde sie nach Düsseldorf ziehen. Das war Sarah Harnisch schon im Alter von 14 Jahren klar. Damals lud ihre Tante sie ein paar mal ins Open-Air-Kino am Rheinufer ein oder zeigte ihr die Altstadt. "Mir gefiel das so gut, dass ich beschloss, einmal nach Düsseldorf zu ziehen", sagt Harnisch. Heute ist die gebürtige Wuppertalerin 28 Jahre alt und hat sich im vergangenen Jahr den Wunsch einer Wohnung in ihrer Traumstadt erfüllt.

Auch deswegen hat sie der Stadt eine ganz besondere Liebesbotschaft geschickt: In genau 7546 Bildern hat sie ihre Lieblingsorte in Düsseldorf in einem Video im Zeitraffer festgehalten. "Düsseldorf — A Timelapse Film" - also ein Zeitraffer-Film - lautet der Titel des fast vierminütigen Streifens, der derzeit die Sozialen Netzwerke erobert. Auf Youtube haben schon fast 7000 Menschen den Clip angeschaut.

Aufwendige Produktion

"Die Aufnahmen sind in einem Zeitraum von einem halben Jahr, von Januar bis Juni, entstanden", sagt Harnisch. Einige der Bilder, vor allem jene, die während des Tages entstanden sind, haben bloß zehn Minuten gedauert. Andere, zum Beispiel mit Wechsel von Tag zu Nacht, mehr als eine Stunde. In den Film geschafft hat es am Ende bloß ein Drittel der Aufnahmen — denn für die gelernte Mediengestalterin war es gar nicht so einfach, gleich beim ersten Versuch die perfekten Bilder hinzubekommen: "Teilweise hatte ich schon beim ersten Versuch Glück mit dem Wetter, dem Bildausschnitt und der Belichtung. Teilweise habe ich mehrere Versuche gebraucht", sagt Harnisch.

Prominente Motive in ihrem Video sind bekannte Orte in der Stadt geworden: der Medienhafen, von unten und aus der Vogelperspektive vom Rheinturm aus, zum Beispiel. Oder das Panorama des Rheinufers mit Blick auf die Oberkasseler Brücke. "Ich wollte die Stadt mit dem Video für mich selbst als Erinnerung festhalten und sie auch anderen auf eine besondere Art zeigen", sagt Sarah Harnisch.

Der Medienhafen gehört sowieso zu einem ihrer Lieblingsplätze in der neuen Heimatstadt. Sonst schätzt sie an der Stadt die vielen Orte mit Blick auf den Rhein und Plätze "wo man sehen kann, wie Natur und Stadt zusammenkommen", sagt sie. Und: "Meine Lieblingsplätze sind auch dort, wo sich etwas bewegt und wo man Veränderung beobachten kann." Mit ihren Zeitraffer-Aufnahmen möchte sich Harnisch jetzt selbstständig machen. Ihr Traum ist es übrigens, einen Film von den schönsten Orten der Welt zusammenzustellen. Doch zuerst geht es nach Norwegen. Für den nächsten Netzhit.

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