Düsseldorf: Eurowings-Flug EW 1130 nach Kuba hatte zwei Tage Verspätung

260 Passagiere wollten nach Kuba: Eurowings-Flieger sitzt zwei Tage in Düsseldorf fest

Mehr als 260 Passagiere wollten am Sonntag vom Flughafen Düsseldorf aus mit Eurowings nach Kuba fliegen. Weil Ersatzteile für den Flieger herangeschafft werden mussten, konnte der Flug erst am Dienstagmorgen starten.

Die Passagiere des Eurowings-Fluges EW 1130 hatten sich den Start in den Urlaub sicherlich anders vorgestellt. Eigentlich sollte die Maschine bereits am Sonntag in Richtung Kuba starten. Zunächst wurde die Abflugzeit mehrfach verschoben, der Start dann abgesagt und auf Montag verschoben.

Doch auch da konnte der Flieger noch nicht starten. Erst am Dienstagmorgen um 8 Uhr ging es für die Passagiere dann los in Richtung Karibik. Das bestätigte ein Sprecher der Fluglinie unserer Redaktion.

Grund für die deutliche Verspätung war ein Schaden am Flugzeug. Die notwendigen Ersatzteile, so der Sprecher, hätten erst aus Miami und Singapur herangeschafft werden müssen. Zur eigentlichen Transportzeit sei dann noch eine Verzögerung hinzugekommen, weil die Teile erst vom Zoll freigegeben werden mussten. Eine Ersatzmaschine hätte zu dem Zeitpunkt nicht bereitgestanden.

Insgesamt 262 Passagiere waren auf den Flug gebucht. 40 von ihnen hätten bereits am Montag mit einer Eurowings-Verbindung über München zum Zielflughafen Varadero fliegen können. Die übrigen Passagiere seien von der Fluglinie im Maritim-Hotel in der Nähe des Flughafens untergebracht worden, sagte der Sprecher. Einige seien zwischenzeitlich auch nach Hause gefahren.

In Frühling und Sommer 2018 musste Eurowings so viele Verspätungen und Flugausfälle wie nie zuvor hinnehmen, zuletzt gab es sogar mehrere Extrem-Verspätungen am Düsseldorfer Airport. Das soll nach Unternehmensangaben 2019 besser werden. Dafür wird der Sommerflugplan 2019 gegenüber diesem Jahr deutlich verändert:

In Düsseldorf soll keine Landung für später als 22.15 Uhr eingeplant werden. Bisher waren auch Flüge bis 22.45 Uhr als reguläre Heimkehr avisiert worden, was bei Verspätungen dann dazu führte, dass so viele Flüge nach 23 Uhr durchgeführt wurden wie nie. Außerdem mussten immer wieder Jets nach 24 Uhr nach Köln-Bonn umgeleitet werden, weil es dort kein Nachtflugverbot gibt.

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