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Düsseldorf: Ein Ring zum Bezahlen an der Kasse

Start-up von Düsseldorfer Absolvent : Ein Ring zum Bezahlen an der Kasse

FOM-Absolvent Lukas Schmitz verkauft die sogenannten Bezahlringe über sein Start-up Pagopace. Sie müssen nicht wie ein Handy aufgeladen werden und sind sogar kratzfest und wasserdicht.

Wenn Lukas Schmitz an der Kasse bezahlen will, gibt es öfter überraschte Blicke. Denn der Absolvent der Düsseldorfer FOM-Hochschule zückt dann nicht EC- oder Kreditkarte oder sein Handy, sondern hält einen Ring an das Kartenlesegerät. „Die Menschen schauen mich dann verblüfft an, fragen, ob ich einen implantierten Chip in der Hand habe“, sagt der 28-Jährige und lacht. Den hat er nicht: Dafür aber einen Bezahlring, den er über sein Start-up Pagopace vertreibt.

Der Jung-Unternehmer, der an der Düsseldorfer FOM-Hochschule Sales Management (Master-Studium) studierte, ist von seinen „Pago-Ringen“ überzeugt. Es werde Normalität werden, sein digitales Geld direkt am Finger zu tragen, glaubt er. Schon vor dem offiziellen Verkaufsbeginn Mitte September haben er und seine beiden Mitgründer über die Firmenwebseite so viele Vorbestellungen erhalten, dass die Ringe mit NFC-Technik (Near Field Communication) schnell ausverkauft waren.

Die Corona-Krise und der Boom beim kontaktlosen Bezahlen seien der perfekte Zeitpunkt für den Start gewesen. Anders als bei Handys oder AirPods muss der Ring nicht regelmäßig aufgeladen werden. Zudem sind die „Pagos“ aus Keramik (89 Euro) kratzfest und wasserfest, im Gegensatz etwa zu einer EC-Karte. Die Sicherheit ist dabei wichtig. „Du kannst selber entscheiden, wie viel Geld du auf deinen Ring aufladen möchtest. Und wenn du ihn verlieren solltest, kannst du dein vorhandenes Guthaben jederzeit und von überall über die VIMpay-App vom Ring auf dein Konto verschieben“, sagt Schmitz. Bezahlungen sind zudem ab 50 Euro nur mit einer Pin möglich. „Bei der Entwicklung haben wir auf hohe Sicherheitsstandards geachtet. Versehentliche Bezahlungen sind ausgeschlossen, da eine Verbindung nur innerhalb von drei Zentimetern Distanz und in der korrekten Handposition zu einem kontaktlosen Bezahlterminal möglich sind“.“

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Für den Bezahlring würden sich nicht nur „Technik-Nerds“ interessieren; es seien wirklich alle dabei, versichert der Jung-Unternehmer. Sogar Eltern, die die Erfindung als „Taschengeld-Ring“ umfunktionierten.