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Düsseldorf: E-Scooter von Bolt neu in der Stadt

Bolt stellt Fahrzeuge auf : Weiterer E-Scooter-Anbieter startet in Düsseldorf

Und noch einer: Auch die Firma Bolt stellt ihre Fahrzeuge jetzt im Düsseldorfer Straßenraum auf - während die Politik über Parkzonen und Sperrgebiete diskutiert. Oberbürgermeister Keller erhält derweil Unterstützung für seinen restriktiven Kurs.

Mitten in derKostenpflichtiger Inhalt Diskussion um strengere Regeln für E-Scooter verkündet ein weiterer Anbieter seinen Start in Düsseldorf. Das in Estland ansässige Unternehmen Bolt bietet – wie auch die bereits tätigen Konkurrenten – E-Scooter auf Leihbasis, die im Straßenraum angemietet und abgestellt werden können. Mit wie vielen Fahrzeugen das Unternehmen startet, ist unklar. Zum Start beträgt der Fahrpreis nur fünf Cent pro Minute.

In einer Mitteilung reagiert Bolt  auf die Debatte um Parkzonen oder sogar Sperrgebiete für die umstrittenen Fahrzeuge. Sobald die beschlossenen 15 Parkzonen in Altstadt und Carlstadt eingerichtet seien, werde Bolt in seiner App „darauf hinweisen“, heißt es. Bolt ist nach eigenen Angaben größter Anbieter von Mikromobilität in Europa.

Das Unternehmen betont den Nutzen der Scooter für Umwelt- und Klimaschutz - diese Ansicht ist umstritten. Die E-Scooter unterstützten Düsseldorfs Ziel, bis 2035 klimaneutral zu werden, heißt es. Die Bolt-Fahrzeuge bestünden aus zu 100 Prozent recyclebaren Materialien und seien durch robuste Bauweise und gute Reparaturmöglichkeiten für eine Lebensdauer von bis zu 60 Monaten ausgelegt.

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Oberbürgermeister Stephan Keller (CDU) erhält derweil Unterstützung aus der Opposition Kostenpflichtiger Inhalt für seinen Plan, Sperrzonen unter anderem in der Altstadt einzurichten. „Die Fahrzeuge müssen da weg“, findet auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP) und verweist auf Parkchaos und Unfallgefahr. Die Grünen, die mit der CDU ein Bündnis bilden, sind allerdings zurückhaltend.

(arl)