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Düsseldorf: "Düsseldorfer des Jahres" 2021 festlich geehrt - Sonderpreis für Fluthilfe​

Sonderpreis für Fluthilfe : „Düsseldorfer des Jahres“ festlich im K21 geehrt

Im K21 ist am Montag der Preis „Düsseldorfer des Jahres“ verliehen worden. Die Rheinische Post Mediengruppe zeichnete Frauen und Männer in sechs Kategorien aus; dazu kam ein Sonderpreis fürs Engagement in der Hochwasserhilfe.

Sie haben sich mit dem, was sie besonders gut können, besonders verdient gemacht – mindestens in Düsseldorf, teils aber auch weit darüber hinaus: Als „Düsseldorfer des Jahres“ sind am Montagabend im Ständehaus Musiker, Unternehmer, Sportler und andere Persönlichkeiten geehrt worden. Die festliche Gala fand diesmal ausnahmsweise im Museum K21 statt. Moderiert wurde sie von Jana Azizi und Wolfram Kons, die gut gelaunt durch den Abend führten.

Zu Beginn der Gala fasste Johannes Werle, Vorsitzender der Geschäftsführung der Rheinische Post Mediengruppe, das Ziel der Jury zusammen: „Die Wahl fiel auf Menschen, die Düsseldorf im Herzen tragen.“ Viel Aufmerksamkeit gab es schon beim Empfang – bei Kaiserwetter versammelten sich die fast 450 Gäste im Freien vor dem Ständehaus. Darunter war auch Musiker Peter Hein, der in den 1980er-Jahren unter anderem mit der Band Fehlfarben berühmt wurde und als ein Pionier des Punk in Deutschland gilt. Der 65-Jährige sollte für sein Lebenswerk geehrt werden. Für die Laudatio auf Hein hatte Musikexperte Rudi Esch, der Bassist der Band „Die Krupps“ und als Autor erfolgreich ist, eine Rede vorbereitet.

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Preisträger in der Kategorie Sport wurde Judoka Johannes Frey, der bei den Olympischen Spielen in Tokio mit der Mixed-Mannschaft Bronze gewann. Für ihre Verdienste um die Kultur in der Landeshauptstadt wurden Christiane Oxenfort und Andreas Dahmen geehrt, die Macher des „Düsseldorf Festival“. Ein wunderbares Zeichen der Anerkennung sei der Preis, sagte Dahmen. Den Preis im Bereich Innovation gewannen Marcus Stahl und Patric Faßbender, die Erfinder der „Toniebox“.

Düsseldorfer des Jahres: Das sind die Preisträger

In der Kategorie Ehrenamt kürte die Jury Manfred Novacek, der das Projekt „Sport statt Straße“ initiiert hat. Der Sonderpreis wurde in diesem Jahr für Menschen reserviert, die sich im Zusammenhang mit der Hilfe für die Flutopfer verdient gemacht haben. Er ging an Christin Wunder von der Hochwasserhilfe DEG. Preisträger in der Kategorie Wirtschaft ist der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Düsseldorf, Gregor Berghausen. Er hatte sich im Zusammenhang mit den Folgen der Corona-Pandemie um die Firmen in der Stadt verdient gemacht. Seine Laudatorin war Karin-Brigitte Göbel, Vorsitzende des Vorstandes der Stadtsparkasse Düsseldorf. „Er war unser Leuchtturm, der in der Pandemie Orientierung gab“, sagte sie in ihrer Rede über Berghausen.

Zahlreiche Persönlichkeiten aus der Stadtgesellschaft waren bei der Preisverleihung und dem Dinner dabei. Im Foyer des Ständehauses saßen der Landesminister Peter Biesenbach (CDU; Justiz), Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher, Oberbürgermeister Stephan Keller (CDU), Stadtwerke-Vorstand Manfred Abrahams und Rheinbahn-Vorstand Klaus Klar.

Hier geht es zur Bilderstrecke: So war die Feier zum „Düsseldorfer des Jahres“