Düsseldorf diskutiert über den richtigen Weg bei der Frauenförderung im Sport

Kommentar : Fördern ja, zwingen nein

Die Entscheidung, die Gleichstellung in einem ersten Schritt vor allem im Sport weiter voranzubringen, ist gut. Sport erreicht neben dem Kopf vor allem auch das Herz.

Er eignet sich deshalb besonders, um das Thema der immer noch großen Unterschiede zwischen Männern und Frauen konstruktiv voranzubringen. Der bekannte Zweiklang aus Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird so zu einem Dreiklang aus Familie, Beruf und Sport. Das ist gut, denn häufig sind es die Frauen, die auf einen Trainerjob oder einen Posten im Vereinsvorstand verzichten, weil ihnen einfach die Zeit dafür fehlt. Über die Steuerungsinstrumente darf man freilich streiten. Für die aktuelle Debatte darüber, ob man nun eine sechsstellige Summe nur für den symbolträchtigen Mädchenfußball ausgeben sollte oder eben doch für sämtliche Mannschaftssportarten gilt: Manches wächst vor allem deshalb, weil Vereine wie der CfR Links, TSV Urdenbach, DJK TUSA 06 bereits gemeinsam mit der Fortuna an dem sensiblen Thema arbeiten.

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