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Düsseldorf: DEG hinter Krefeld Pinguinen, aber vor Kölner Haien beim Feuerwehrcontest

Feuerwehrcontest in Düsseldorf : DEG landet hinter den Pinguinen, aber vor Köln

Teams der drei Eishockeyvereine traten in Garath im Feuerwehrcontest gegeneinander an. Düsseldorfs Goalie Mirko Pantkowski kündigt für den ersten Spieltag in Krefeld bereits Revanche an.

Die fünfte und letzte Disziplin hatte es in sich. Nicht nur, weil sie über Sieg oder Niederlage entschied. Ein rund 55 Kilogramm schwerer Dummy musste im Rückwärtslaufen und im Wechsel mit den Teamkollegen über den Hof der Feuerwehrschule in Garath gezogen werden – 30 Meter hin, 30 Meter zurück. „Auf den letzten Metern sind mir die Körner ausgegangen, das war eine anstrengende Sache“, sagte Mirko Pantkowski im Ziel, auch der Schlussmann der Düsseldorfer EG konnte nicht verhindern, dass sich seine rot-gelben Farben beim Feuerwehrcontest hauchdünn geschlagen geben mussten. Die DEG landete am Ende mit einem Punkt Rückstand hinter den Krefeld Pinguinen auf Rang zwei. Da war es zumindest ein schwacher Trost, dass die Kölner Haie Letzter wurden.

Für die drei Traditionsvereine der Deutschen Eishockey Liga (DEL) aus dem Rheinland war der heitere Wettstreit eine kleine Abwechslung in der Saisonvorbereitung. Sie standen sich ausnahmsweise einmal nicht auf dem Eis gegenüber, sondern ermittelten in fünf „Feuerwehr-Disziplinen“ ihren Sommerderbysieger. „Der Bessere soll gewinnen, aber am ersten Spieltag die DEG“, sagte Düsseldorfs Stadtdirektor Burkhard Hintzsche vor dem Start, und er schien bereits zu diesem Zeitpunkt zu ahnen, dass es für die DEG nur zum zweiten Platz reichen würde und der Gegner beim Saisonauftakt, die Krefelder, gewinnen sollten. Goalie Pantkowski brannte aber schon sofort auf Revanche auf dem Eis: „Keine Sorge, am ersten Spieltag sieht das ganz anders aus. Wir waren ein guter Gastgeber und haben den Pinguinen nur mal den Vortritt gelassen.“

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Jedes Team bestand aus fünf Spielern. Für die DEG gingen außer Pantkowski Cedric Schiemenz, Niklas Heinzinger, Niklas Postel und David Trinkberger ins Rennen. Heinzinger war es bei der ersten Disziplin, der für einen rot-gelben Traumstart sorgte. Er kletterte die auf 30 Meter ausgefahrene Drehleiter in 1:50 Minuten am schnellsten hoch und wieder herunter. „Ich hatte schon Respekt, aber es hieß einfach Kopf ausschalten und machen“, sagte der Verteidiger zurück am Boden.

Nachdem Garather Höhenluft geschnuppert werden durfte, ging es mit dem Staffellauf – mit einer Getränkekiste in einer Hand und einem Schläger, auf dem der Puck jongliert werden musste, in der anderen Hand – weiter. Das bessere Ende hier hatten die Haie. Für die nächste Station im Sommerderby galt es den Käfig der Atemschutzübungsstrecke der Feuerwehr zu bewältigen. In der mit verschiedenen Hindernissen und Schikanen ausgestatteten Übungsanlage mussten die Eishockeyspieler in Zweierteams mit zusätzlichen 23 Kilogramm Gepäck den schnellsten Weg durch den Käfig finden. „Ich habe schon ein Karnevalskostüm gefunden“, scherzte DEG-Spieler Niklas Postel noch in seiner Feuerwehrmontur, bevor er mit seinem Teamkollegen David Trinkberger im Käfig am flottesten war. Beim anschließenden Zielschießen räumten wiederum die Pinguine die Logos der Konkurrenz am besten ab, sodass die letzte Disziplin entscheiden musste. Den Düsseldorfern hätte hier der zweite Platz für den Gesamtsieg gereicht, doch hinter den Haien und den Pinguinen wurden sie beim Abschleppen des Dummys nur Dritter. Am eigenen Leib lernten sie somit kennen, wie anstrengend eine Bewerbung bei der Feuerwehr sein kann, denn die letzte Disziplin gehört ebenso wie das Erklimmen der Drehleiter zum Einstellungstest.

„Da sieht man, dass auch Profisportler bei unserem Einstellungstest auf dem Zahnfleisch gehen. Wir würden sie trotzdem alle nehmen, weil sie die sportlichen Voraussetzungen mitbringen. Und den Rest würden wir auch hinbekommen“, sagte Feuerwehrsprecher Christopher Schuster.