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Düsseldorf: Christopher Street Day - Demonstration am Samstag

Düsseldorf : 4000 Menschen feiern bei Christopher Street Day-Demo

Die Landeshauptstadt im Zeichen der Regenbogenflagge: Zur Erinnerung an den Christopher Street Day wird in Düsseldorf demonstriert und gefeiert. Am Rhein wurde ein Mahnmal enthüllt.

Zum Christopher Street Day in Düsseldorf haben nach Polizeiangaben rund 4000 Menschen mit einer farbenfrohen Demonstration ein Zeichen für Vielfalt und Respekt gesetzt. Damit waren die Erwartungen der Veranstalter um ein Vielfaches übertroffen worden: Sie hatten mit etwa 1000 Teilnehmern für die Kundgebung am Samstagnachmittag gerechnet. Der Umzug mit mehreren bunt geschmückten Wagen durch die Düsseldorfer Innenstadt und entlang des Rheins sei bislang reibungslos verlaufen, hieß es aus der Leitstelle.

Nachdem der CSD pandemiebedingt zweimal als Fahrrad-Demonstration stattgefunden hat, ist nun zusätzlich ein zweitägiges Bühnenprogramm in Rheinnähe geplant, wie die Stadt mitteilte.

Das Motto in diesem Jahr lautet „Solidarität hat viele Farben“. Die Regenbogenflagge wird auch am Rathaus gehisst als Zeichen für Vielfalt und Respekt. Bereits am Freitag war am Rheinufer ein Mahnmal zur Erinnerung und Akzeptanz von gleichgeschlechtlicher und sexueller Vielfalt enthüllt worden.

Zu Beginn des Christopher Street Days (CSD) wurde auch in diesem Jahr wieder ein ökumenischer Gottesdienst gefeiert. Ein Arbeitskreis um Pfarrerin Antje Brunotte hatte den Gottesdienst am Freitagnachmittag in der evangelischen Neanderkirche vorbereitet, erklärte der Verein CSD Düsseldorf.

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Eröffnet wurde das CSD-Wochenende am Freitag von Oberbürgermeister und Schirmherr Stepan Keller (CDU). Bis einschließlich Sonntag will der Verein beim CSD über die aktuelle gesellschaftliche Situation von Homo-, Bi- und Transsexuellen in Deutschland und weltweit informieren und diskutieren. Das Motto des diesjährigen CSD in der Landeshauptstadt lautet „Solidarität hat viele Farben“.

An allen drei Tagen gibt es in der unmittelbaren Nähe des Landtags ein Straßenfest mit Informationsständen und Bühnenprogramm. Aus der polnischen Hauptstadt Warschau reist zudem eine Delegation an, um über die Situation von Homosexuellen, Lesben und Transsexuellen in ihrer Heimat zu berichten.

Mit Aktionen zum Christopher Street Day wird jedes Jahr weltweit an die sogenannten Stonewall-Aufstände erinnert. Sie waren eine Serie von gewalttätigen Konflikten zwischen Homosexuellen und Polizisten in der Christopher Street in New York 1969. Seit 2004 gibt es die CSD-Bewegung auch in Düsseldorf.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Kundgebung zum Christopher Street Day zieht durch Düsseldorf

(felt/chal/dpa)