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Düsseldorf: CDU sorgt sich um "Instagramability" der Stadt

Vorbild Amsterdam : CDU sorgt sich um Düsseldorfs „Instagramability“

Millionen Menschen nutzen den Internet-Dienst Instagram, um ihr Leben in Fotos oder Videos mit anderen zu teilen. Jetzt hat die Politik den Trend erkannt: Die CDU würde in Düsseldorf gerne riesige „Hashtags“ wie in Amsterdam aufbauen, die zum Selfie einladen.

Das Wort ist unaussprechbar, die Bedeutung laut CDU aber ausgesprochen hoch: Die „Instagramability“ der Landeshauptstadt soll besser werden, fordern die Christdemokraten im Düsseldorfer Stadtrat. Ihnen geht es dabei um eine Strategie, um Düsseldorf für Benutzer des Sozialen Netzwerks Instagram attraktiver zu machen.

Im Tourismus-Ausschuss wirft die CDU-Opposition der Stadt vor, dass sie die „die bestehenden Möglichkeiten für ihren Auftritt im Internet“ bei weitem nicht ausnutze. „So wurde z. B. im Bereich Instagramability bislang weder ein Claim entwickelt, der die Unverwechselbarkeit des Standorts herausstreicht, noch sind im Stadtbild entsprechende Symbole sichtbar.“

Als Vorbild wird von der CDU in einem Papier Amsterdam genannt: „Hier wurde bereits vor Jahren etwa der Claim "#Iamsterdam" entwickelt und erfolgreich vermarktet.“

Bereits bei der Ankunft am Flughafen lädt einer der sogenannten Hashtags mit mehr als zwei Metern Höhe und 23,5 Metern Länge direkt zu einem Selfie ein. Bis Ende 2018 stand ein solches Logo auch auf dem Museumsplein in der Innenstadt. Weil es jedoch laut Tourismusbehörde so viele Menschen angezogen hat, wurde es auf Bitten der Stadt wieder entfernt.

Ähnliche Logos sind an anderen Stellen in der Stadt aufgestellt oder touren als Werbeträger durchs Land.

Am Dienstag soll der Tourismus-Ausschuss in Düsseldorf über den Antrag der CDU abstimmen.

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(csr/dpa)