Park zeitweise gesperrt Kinofilm „Der Fuchs“ wird im und am Benrather Schloss gedreht

Düsseldorf · Seit dem Wochenende laufen die Arbeiten für den österreichischen Kinofilm „Der Fuchs“ in Düsseldorf-Benrath. Dafür wurde der Park immer wieder gesperrt. Bekanntester Schauspieler ist der Österreicher Karl Markovics, der in der Serie „Babylon Berlin“ oder dem Film „Die Fälscher“ mitspielte.

 Im Benrather Schlosspark standen Dreharbeiten für den Kinofilm „Der Fuchs“ an.

Im Benrather Schlosspark standen Dreharbeiten für den Kinofilm „Der Fuchs“ an.

Foto: Andrea Röhrig

Für Autogrammjäger sind gerade schlechte Zeiten. Ist es so schon schwierig, sich ohne Pandemie an einem Drehort an die Promis heranzuwagen, macht Corona das gerade unmöglich. Wobei es sich bei den Schauspielern, die für den neuen Kinofilm „Der Fuchs“ in den vergangenen Tagen im und um das Benrather Schloss gedreht haben, vor allem um Stars aus dem Nachbarland Österreich handelt.

Etwa Karl Markovics, der auch einem deutschen Publikum durch seine Rollen in „Babylon Berlin“ oder „Der Fälscher“ bekannt sein könnte. Am Wochenende wurde im Schloss gedreht, am Montag und Dienstag standen Außenaufnahmen im Park an. Und dafür wurde der Schlosspark den ganzen Tag über immer wieder für die Öffentlichkeit gesperrt. An allen Zugängen standen Mitarbeiter der Crew und hinderten immer wieder zeitweise die Besucher an einem Spaziergang. Wenn aber die Kameras noch nicht surrten, wurden am Mittag Radfahrer dann doch noch mal eben durchgelassen, wenn sie Richtung Orangerie abbogen.

Sprichwörtliche Zaungäste konnten verstohlene Blicke in das Parkgelände werfen, auf Militärlaster und Soldaten, die, wenn es gefordert war, die Einstellung auch mehrfach probten, bevor die Klappe fiel. Wer sich auskennt mit Uniformen, konnte sehen, dass es sich um Soldaten des Österreichischen Bundesheeres aus dem Zweiten Weltkrieg handelt. Regisseur Adrian Goiginger verfilmt die Geschichte seines Urgroßvaters, der Motorradkurier in der Einheit war. Auf einer Tour trifft er auf einen verletzten Fuchswelpen. „Diese ungewöhnliche Begegnung zwischen zwei unterschiedlichen Wesen erinnert ihn an seine Vergangenheit als verstoßener Bauernsohn...“, heißt es in der Beschreibung zum Film, dessen Kinostart wohl im kommenden Jahr sein soll. Gedreht wird an insgesamt 30 Tagen in NRW, auf der Insel Amrum sowie in Niederösterreich und im Pinzgau in Salzburg.

Wegen der Pandemie schottete sich das Filmteam hermetisch ab. „Selbstverständlich hält die Crew sich an ein strenges Hygiene- und Sicherheitskonzept, das bei derartigen Filmaufnahmen gemäß der Corona-Schutzverordnung gelten muss. Dazu gehören unter anderem regelmäßige Testungen und Lüftungssysteme“, teilte Schloss-Sprecherin Lisa Maier-Bode mit. Aufgrund ihrer Funktion war sie am Geschehen auch näher dran als die Zaungäste.

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