Kinderbetreuung in Düsseldorf Ausstattung von Kitas wird verbessert

Düsseldorf · Der Jugendhilfeausschuss hat Zuschüsse für fünf Düsseldorfer Kitas gewährt. Damit sollen unter anderem Spielgeräte erneuert, Küchen angeschafft und Umbauarbeiten finanziert werden.

 Die Kita Düsselfüchse an der Ludwig-Beck-Straße soll erweitert werden.

Die Kita Düsselfüchse an der Ludwig-Beck-Straße soll erweitert werden.

Foto: DRK Düsseldorf

Der Jugendhilfeausschuss hat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig für fünf nicht städtische Kindertagesstätten freiwillige Zuschüsse für investive Maßnahmen bewilligt. Die dreigruppige Kita Ludwig-Beck-Straße 11 in Mörsenbroich, deren Träger das DRK ist, soll um eine Gruppe erweitert werden.

Damit können dann auch Kinder unter drei Jahren die 1972 eröffnete Einrichtung besuchen. Deren Ausstattung ist allerdings nicht mehr zeitgemäß und zudem nicht auf unter dreijährige Kinder ausgerichtet, sodass die Ausstattung für diese Altersgruppe neu angeschafft werden muss.

Außerdem konnte bei den bereits erfolgten Umbaumaßnahmen die vorhandene Hauptküche nicht erhalten bleiben, sodass eine neue Küche angeschafft werden muss. Auch der zukünftige Personalraum erhält eine Küchenzeile, und in allen vier Gruppen werden Kinderküchen installiert, die bisher nicht vorhanden waren. Insgesamt fallen dafür Kosten in Höhe von rund 220.000 Euro an, von denen die Stadt rund 160.000 Euro übernimmt.

Die viergruppige Awo-Kita an der Reinhold-Schneider-Straße in Garath erhält rund 17.000 Euro. Auch dort soll mit dem Zuschuss eine neue Küche finanziert werden. So wurde bei einer Kontrolle durch das Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz festgestellt, dass die Küche altersbedingt diverse Abnutzungserscheinungen aufweist und nicht mehr den aktuellen Hygienevorschriften entspricht. Die Küche muss daher zwingend ausgetauscht werden.

Die Tageseinrichtungen für Kinder am Pastoratsweg 25 in Wittlaer – Träger ist der katholische Kirchengemeindeverband Angerland/Kaiserswerth – erhält gut 7000 Euro. Damit sollen die beiden Kinderküchen, die vor circa 25 Jahren angeschafft wurden, ersetzt werden. Bei den alten Küchen sind inzwischen die Türen, Backöfen und Kochplatten defekt und nicht mehr benutzbar.

Die sechsgruppige Kita der Jüdischen Gemeinde an der Kaiserswerther Straße soll umgebaut werden, damit zwei Großtagespflegestellen, die sich ebenfalls an diesem Standort befinden, integriert werden können. Zudem ist die Anschaffung von – dem Alter der Kinder angepassten – Mobiliar erforderlich. Außerdem fordert der Landschaftsverband Rheinland die Einrichtung einer entsprechenden Küche. Die Stadt stellt Fördermittel in Höhe von 290.000 Euro bereit.

Die viergruppige Kita an der Ellerstraße in Oberbilk, die vom DRK betrieben wird, hat bereits 2021 einen Zuschuss in Höhe von 23.000 Euro erhalten, um marode Spielgeräte im Außengelände austauschen zu können. Nun erhält sie weitere 6000 Euro, um Mehrkosten, die unter anderem durch einen nicht geplanten Sandaustausch entstanden sind, decken zu können.