Entwicklung des Reisholzer Hafens Aurelis kauft sich im Hafen große Flächen

Düsseldorf · Das Immobilienunternehmen Aurelis Real Estate besitzt jetzt im Reisholzer Hafen 310.000 Quadratmeter, darunter das RWE-Werk. Im Herbst will man mit der Stadt und der Politik ins Gespräch kommen, auch über eine bessere Radweganbindung.

 Auch das ehemalige RWE-Kraftwerk Am Trippelsberg hat Aurelis gekauft.

Auch das ehemalige RWE-Kraftwerk Am Trippelsberg hat Aurelis gekauft.

Foto: Andrea Röhrig

Das Immobilienunternehmen Aurelis Real Estate hat mehrere Grundstücke im Reisholzer Hafen gekauft. Die mit rund 257.000 Quadratmetern größte Fläche Am Trippelsberg 135 hat das Unternehmen von der RWE Power erworben. Die hatte vor einigen Monaten den Verkauf ihres ehemaligen Kraftwerkgeländes im Gespräch mit unserer Redaktion bestätigt.

Doch das Immobilienunternehmen hat noch mehr Grundstücke im Hafengebiet gekauft, wie eine rund 48.000 Quadratmeter große Fläche Am Trippelsberg 111 von einem privaten Eigentümer. Ein dritter Kaufvertrag wurde für das 4500 Quadratmeter große Grundstück der Gebrüder Overlack AG geschlossen, heißt es in einer Pressemitteilung: Damit verfügt Aurelis am Standort über eine Entwicklungsfläche von rund 310.000 Quadratmetern. Die Liegenschaften sind als Gewerbegebiet ausgewiesen. „In Anlehnung an die Entwicklungsziele der Stadt streben wir hier eine moderne gewerbliche oder industrielle Quartiersentwicklung an“, erklärt Michael Buchholz, Leiter der Aurelis Region West.

Aurelis plant nach eigenen Angaben, im Herbst in Gesprächen mit Politik und Verwaltung städtebauliche und umweltrelevante Parameter festzulegen. „Die Flächen Am Trippelsberg stehen beispielhaft für das, was Aurelis ankauft. Hier können wir unsere gesamte Expertise einbringen – von der Landentwicklung über die Realisierung von Hochbauten bis zum Bestandsmanagement“, erläutert Buchholz. „Wir kaufen vorrangig Gewerbeimmobilien und Brachflächen, die das Potenzial einer Weiterentwicklung bieten. Hohe Leerstände, Bodenbelastungen oder Instandhaltungsstau sind für uns keine Hinderungsgründe.“

Im Zuge der Entwicklung will Aurelis unter anderem die Verkehrssituation vor Ort verbessern und beispielsweise die Anbindung des Standortes an das Radwegenetz prüfen. „Das Fahrrad ist für viele Menschen mittlerweile zum Hauptfortbewegungsmittel geworden. Das ist klimaschonend und deshalb unterstützen wir dabei gerne“, ergänzt Björn Zimmer, Leiter Development in der Aurelis Region West. Bereits im zweiten Quartal 2022 wird Aurelis auf den Grundstücken mit Sicherungsmaßnahmen beginnen: Das umfasst den Rückbau von zehn baufälligen Gebäuden unterschiedlicher Größe.

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