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Düsseldorf: Aufräumarbeiten im Ostparkviertel und in Gerresheim laufen

Hochwasser in Düsseldorf : Aufräumarbeiten laufen auf Hochtouren

In den vom Hochwasser betroffenen Straßen der Landeshauptstadt werden am Wochenende weiterhin Keller und Wohnungen leergepumpt, Menschen räumen große Sperrmüllmengen auf die Straße. Die Hilfsbereitschaft ist weiter groß.

Die Aufräumarbeiten nach dem Hochwasser sind am Samstag überall in den betroffenen Gebieten von Düsseldorf fortgesetzt worden. Nachdem der Pegel der Düssel am Freitag stark abgesunken war, beschäftigten nasse Keller und Wohnungen die Bewohner auch bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen weiter. Überall an den Straßen wurde Sperrmüll abgestellt, die Awista hatte speziell eine umfassende Sonder-Abholung organisiert.

An der Glashüttenstraße im südlichen Gerresheim in Richtung Vennhauser Allee bildete sich ein langer Stau wegen der Einsatzfahrzeuge, die für das Auspumpen der Keller vor Ort waren. Auch hier standen große Sperrmüllmengen auf dem Bürgersteig. Helfer regelten den Verkehr.

Die starken Regenfälle hatten vor allem die innerstädtischen Gewässer in Düsseldorf stark anschwellen lassen, die Fluten richteten verheerende Schäden an. Besonders betroffen waren unter anderem die Ostparksiedlung und das südliche Gerresheim. Oberbürgermeister Stephan Keller (CDU) sprach von einem „Jahrtausendhochwasser“. Rund 400 Feuerwehrleute sind seit Dienstag beinahe durchgehend im Einsatz.

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Die Hilfsbereitschaft für die Menschen, die durch das Hochwasser ihr Hab und Gut verloren haben, war ungebrochen. In den sozialen Netzwerken veröffentlichten weiter Menschen auch aus entfernteren Stadtteilen Angebote für Übernachtungen oder eine Dusche. An verschiedenen Sammelstellen wurden Spielsachen, Decken, Hygieneartikel und andere Sachspenden für die Aktion der DEG gesammelt.

Auf der A 46 bei Düsseldorf-Eller gab es am Mittag eine kurze Sperrung, weil ein Erdrutsch drohte. Die Fahrbahn konnte jedoch nach kurzer Zeit wieder freigegeben werden.