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Düsseldorf: Altstadt-Club Silq widerspricht Vorwürfen von US-Star Hunter Schafer​

Nach viralem Video : Altstadt-Club Silq widerspricht Vorwürfen von US-Star Hunter Schafer

Die Schauspielerin hatte in einem Video erklärt, ihre Assistentin sei an der Tür abgewiesen worden, weil sie trans ist. Dieser Darstellung widerspricht der Club nun deutlich – und führt eine andere Begründung an.

Der Altstadt-Club Silq hat sich in einem umfassenden Statement gegen den Vorwurf der Transfeindlichkeit verteidigt, den US-Schauspielerin Hunter Schafer in einem Video formuliert hatte. Nach der Sichtung von Videoaufzeichnungen und Gesprächen mit Zeuginnen und Zeugen könne man mitteilen, dass es keinen transphoben Vorfall gegeben habe, teilte der Club auf seiner Facebook-Seite mit. Menschen jeder Herkunft oder sexuellen Orientierung seien willkommen. Unter dem Beitrag kommentierten zahlreiche Leser, viele lobten den Club.

Die Schauspielerin (“Euphoria“) hatte Ende Mai in dem Altstadt-Club gefeiert und anschließend ein Video verbreitet, in dem sie einen Vorfall an der Tür schildert. Ihrer Begleitung sei von einem Türsteher der Einlass verwehrt worden, weil sie transgeschlechtlich sei. Der Club hatte sich in einer ersten Reaktion entschuldigt, aber auch von einem „Missverständnis“ gesprochen. In einem weiteren Statement in dieser Woche auf Facebook präzisierte das Silq nun seine Angaben.

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„Zunächst ist festzustellen, dass Hunter Schafer selbst nicht dabei war“, heißt es darin – sie habe bereits eine Stunde lang in dem Club gefeiert. Die Assistentin sei mit Kapuze und medizinischer Maske erschienen und habe diese auch auf Nachfrage nicht lange genug abgesetzt, dass ihr Ausweisbild mit ihrem Gesicht habe abgeglichen werden können. Deshalb sei ihr der Zutritt verweigert worden – jedoch zu keinem Zeitpunkt unter Verweis darauf, dass sie trans sei.

Zahlreiche Facebook-Mitglieder haben den Beitrag bereits kommentiert. „Kenne den Club aus langjähriger Erfahrung und kann bestätigen, dass Toleranz und Diversität eines der auffälligsten Merkmale des Silq sind“, schreibt einer von ihnen. Ein anderer verwies unterdessen darauf, er kenne queere Personen, die von dem Club ebenfalls abgewiesen worden seien.