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Düsseldorf: Airbnb antwortet auf Brief des Dehoga

Wohnungssuche in Düsseldorf : Airbnb antwortet auf Brief des Dehoga

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband sorgt sich wegen der Konkurrenz durch private Vermieter – und glaubt, dass das Portal auch zur Wohnungsknappheit beiträgt. Airbnb hat dazu Position bezogen und betont, man sei durchaus transparent. Dazu gab es ein Gesprächsangebot.

(nic) Das Kurzzeitvermietungs-Portal Airbnb hat sich mit einem Gesprächsangebot an den Hotel- und Gaststättenverband Dehoga Nordrhein gewandt. Dieser hatte AirBnB in einem Schreiben aufgefordert, die Zahl der durch die Online-Plattform vermieteten Ferienwohnungen in NRW offenzulegen – und beklagt, zahlreiche Menschen fänden keine Wohnungen mehr, weil viele komplett als Ferien-Appartements vermarktet würden.

Airbnb schrieb dazu in dem unserer Redaktion vorliegenden Schreiben, man habe Städten bereits in der Vergangenheit Daten transparent zur Verfügung gestellt und mache das auch weiterhin auf regelmäßiger Basis. „Allein in diesem Jahr haben wir bereits mehr als einem halben Dutzend Städten in Nordrhein-Westfalen entsprechende Berichte zur Verfügung gestellt“, hieß es unter anderem. Allerdings erteilte das Unternehmen der Frage nach weiteren Daten eine Absage – dazu gebe es gegenüber Mietervereinen oder anderen privaten oder wettbewerbsfokussierten Akteuren keine Grundlage. Das Schreiben endet mit einer Einladung, das Gespräch bei einem persönlichen Termin in Berlin fortzusetzen.