Düsseldorf: "Dügida": Rheinbahn bittet Polizeipräsidenten um Demo-Verlegung

Düsseldorf : "Dügida": Rheinbahn bittet Polizeipräsidenten um Demo-Verlegung

Bis zu einer halben Million Menschen wird nach Schätzung der Rheinbahn am Abend des Rosenmontages den Öffentlichen Nahverkehr nutzen wollen. Zugleich befürchtet das Unternehmen, dass der oberirdische Bahnverkehr entfällt.

Die Strecken durch die Altstadt sind wegen des Rosenmontagzugs und der anschließenden Partys gesperrt, die andere zentrale Strecke droht wegen des "Dügida"-Aufzugs zu entfallen. "Sollte der Demonstrationsweg wie in den vergangenen Wochen bis zur Berliner Allee und zum Graf-Adolf-Platz führen, müssen wir den Straßenbahn-Verkehr abbrechen", sagte Rheinbahn-Sprecher Georg Schumacher.

Das Nahverkehrsunternehmen hat den Polizeipräsidenten um Hilfe gebeten und ihm neue Argumente geliefert, den Aufzug zumindest am Rosenmontag nicht am Hauptbahnhof stattfinden zu lassen.

"Wir sehen erhebliche Sicherheitsrisiken, wenn alkoholisierte Menschen in großer Zahl in die U-Bahnhöfe strömen und fürchten, dass einzelne Stationen gesperrt werden müssen oder der U-Bahn-Betrieb eingestellt werden muss, um Überfüllungen zu vermeiden."

Die Polizei kommentierte die Bitte nicht, sie wartet Gespräche mit der Demo-Anmelderin in den nächsten Tagen ab.

(hdf)
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