Düsseldorf: "Dügida" bekommt Konkurrenz aus Duisburg

Düsseldorf : "Dügida" bekommt Konkurrenz aus Duisburg

Im Düsseldorfer Polizeipräsidium laufen die Vorgespräche für die erneute "Dügida"-Demo um die Rechtsradikale Melanie Dittmer am Montag. Gleichzeitig bekommt "Dügida" Konkurrenz aus Duisburg. "Pegida NRW" hat dort ebenfalls zur Kundgebung aufgerufen.

Dittmer möchte die Versammlung wieder vor dem Düsseldorfer Hauptbahnhof abhalten - damit drohen erneut massive Einschränkungen für den Verkehr.

Beim "Düsseldorfer Appell" will man die Gespräche mit der Polizei abwarten, bevor man Details zur Gegendemonstration bekanntgibt. Die Friedrich-Ebert-Straße hatte sich am Montag als eng erwiesen, möglicherweise wird der Standort gewechselt. Auch das linke Bündnis "Düsseldorf stellt sich quer" hat eine Versammlung angemeldet.

Dittmer muss am Montag gegen neue Konkurrenz mobilisieren: "Pegida NRW" hat zeitgleich nach Duisburg eingeladen. Die "Pegida"-Bewegung hatte sich von Dittmer distanziert, unter anderem weil die Pro-NRW-Politikerin und langjährige rechte Szene-Größe den Holocaust relativiert hatte. Zum letzten "Dügida"-Aufzug waren nur 300 Teilnehmer gekommen, darunter viele Rechtsradikale.

(arl)