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Bildung: Drei Schulen wollen Sekundarschule werden

Bildung : Drei Schulen wollen Sekundarschule werden

Wenn die Landesregierung gesetzlich regelt, dass Sekundarschulen eingerichtet werden können – dann stehen schon drei Düsseldorfer Hauptschulen in den sprichwörtlichen Startlöchern: Möglichst schon zum nächsten Schuljahr wollen sich in Sekundarschulen verwandeln.

Wenn die Landesregierung gesetzlich regelt, dass Sekundarschulen eingerichtet werden können — dann stehen schon drei Düsseldorfer Hauptschulen in den sprichwörtlichen Startlöchern: Möglichst schon zum nächsten Schuljahr wollen sich in Sekundarschulen verwandeln.

Die Montessori-Hauptschule am Hermannplatz, die Fritz-Henkel-Schule in Garath und die Schüßler-Tagesschule in Rath sind schon bei den Planungen — sollte die Politik denn grünes Licht geben.

"Die Stadt als Schulträger muss es natürlich befürworten", sagt Birgit Planken, Schulleiterin am Hermannplatz. "Für die inklusive Bildungslandschaft hier in Flingern wäre eine Sekundarschule ideal." Sekundarschulen stehen allen offen und führen grundsätzlich zu allen Schulabschlüssen. Sie müssen mit einem Gymnasium zusammenarbeiten, um Schülern den reibungslosen Übergang in die Oberstufe ermöglichen zu können.

In Flingern kämen sowohl Goethe-Gymnasium als auch Heine-Gesamtschule infrage. Planken: "Zu klären wäre, wie wir künftig mit schwachen Schülern umgehen, die mit den Lehrplänen von Real- und Gesamtschule schlecht erreicht werden." Eine Unterteilung der Schüler in Kurse wie in den Gesamtschulen will sie nicht. Wichtiger Bestandteil der neuen Schulform ist stattdessen das längere gemeinsame Lernen.

Auch Maria Karrenbrock, die die Fritz-Henkel-Schule leitet, und Gabriele Georg von der Rather Tagesschule sind von dem Konzept der Sekundarschulen überzeugt. Voraussetzung für eine Einrichtung ist — neben dem politischen Beschluss — auch die Schülerzahl: Jede Sekundarschule muss mindestens dreizügig starten. "Es gibt auch die Möglichkeit, mit weniger Kindern zu arbeiten", so Karrenbrock, "wenn man beispielsweise mehr inklusive Plätze anbietet."