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Polizeiaktion: Donnerstag Tempokontrollen am Rheinalleetunnel

Polizeiaktion : Donnerstag Tempokontrollen am Rheinalleetunnel

Auf eine Serie schwerer Unfälle im Bereich des Rheinalleetunnels reagiert die Polizei mit verstärkten Tempokontrollen.

"Am Heerdter Dreieck und auf der Brüsseler Straße hat es in den vergangenen zwölf Monaten immer wieder durch überhöhte Geschwindigkeit schwere Unfälle gegeben", sagte Polizeisprecher Markus Niesczery zur Begründung. 16 Menschen waren dabei teils schwer verletzt worden. Erst im März war ein Autofahrer Neuss dort ums Leben gekommen, als er die Kontrolle über seinen Wagen verlor, der von der Fahrbahn abkam und gegen eine Laterne prallte.

In dem Gebiet ist die zulässige Höchstgeschwindigkeit seit Februar nachts von 80 auf 60 Kilometer pro Stunde reduziert worden. Eine Lärmschutzmaßnahme, die offenbar nur von einem Teil der Autofahrer beachtet wird. "Durch das Aufeinandertreffen unterschiedlich schnell fahrender Verkehrsteilnehmer entstehen riskante Situationen", so Niesczery. Außerdem sei bei verschiedenen Messungen der Polizei deutlich geworden, dass das Tempolimit ohnehin wenig Beachtung findet. Nun soll heute Nacht eine Schwerpunktaktion das Bewusstsein der Autofahrer schärfen. Von 20.30 heute Abend bis morgen früh wird dort "geblitzt", unter anderem an der Tunneleinfahrt in Richtung Heerdter Dreieck. Weil die Strecke innerhalb der geschlossenen Ortschaft liegt, können Verstöße dann richtig teuer werden. "Ab Tempo 81 wird eine Anzeige fällig, bei mehr als 31 km/h über dem Limit droht Fahrverbot", so Niesczery.

Unter dem Motto "Mehr Kontrollen — weniger Unfälle" sind Verkehrspolizei und die städtische Verkehrsüberwachung bereits seit Jahresbeginn verstärkt in den Stadtteilen unterwegs, in denen es besonders oft wegen zu hohen Geschwindigkeiten zu Unfällen kommt.

(RP/jco)