Mobile Redaktion in Düsseldorf: Diskutieren Sie über neuen Radweg Friedrichstraße

Mobile Redaktion in Düsseldorf : Diskutieren Sie über neuen Radweg Friedrichstraße

Noch ist wegen der Ferienzeit auf den Straßen der Innenstadt weniger los als sonst. Aber dennoch sorgt eine neue Verkehrsführung für Debatten: der neue Radstreifen, den das Verkehrsmanagement der Stadt derzeit zwischen Bilker S-Bahnhof und Heinrich-Heine-Allee anlegt.

Er ist 1,60 Meter breit, wird in Richtung Innenstadt auf der Friedrich- und der Breite Straße geführt, in Gegenrichtung über Kasernen- und Elisabethstraße.

Vor allem der Radweg auf der Friedrichstraße stößt bei Auto- wie auch Radfahrern auf Kritik. Zum einen wird dadurch die Zahl der Fahrspuren für den Autoverkehr auf Teilen der Strecke auf nur noch eine reduziert, was zu Stoßzeiten auch schon jetzt in der verkehrsarmen Zeit zu Staus führt, viele Autofahrer weichen deshalb auf den Radstreifen aus. Dies auch deshalb, weil er für manche nicht allzu klar erkennbar ist: Die Piktogramme auf dem Asphalt sind spärlich verteilt, die oft in der Stadt verwendete rote Markierung soll nur vor Kreuzungen angewendet werden. Auch in den Kreuzungsbereichen kommt es mit der neuen Regelung immer wieder zu gefährlichen Situationen, weil Autofahrer, die rechts abbiegen wollen, den Radstreifen einfach überfahren. Hinzu kommen die Zweite-Reihe-Parker. Die Stadt will jetzt mit Schildern die neue Verkehrsführung deutlicher machen.

All das soll am Mittwoch bei der Mobilen Redaktion der Rheinischen Post diskutiert werden: Sie wird um 14 Uhr am Kirchplatz, an der Ecke Friedrichstraße/ Fürstenwall aufgebaut (auf der Seite Innenministerium/ Portigon, ehemals WestLB). Eine Stunde lang können Betroffene, ob Rad- oder Autofahrer, Fußgänger oder Anlieger mit Verantwortlichen der Stadt, Vertretern des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs Düsseldorf und Redakteuren der Rheinischen Post zum Thema ins Gespräch kommen.

(dr)
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