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Düsseldorf: Diskussion über Radfahren in Düsseldorf

Düsseldorf : Diskussion über Radfahren in Düsseldorf

Das Fahrrad wird für immer mehr Düsseldorfer zum Hauptverkehrsmittel - die Stadt reagiert und legt Ende September der Politik ein Konzept für das Radwegehauptnetz vor. Bei RP Online und Facebook wird das Thema kontrovers diskutiert.

So spricht sich Jan Hesselmann für einen Ausbau der Radwege, aber auch dafür aus, dass kontrolliert wird, ob Radfahrer die Verkehrsregeln einhalten. "Ich selber fahre sommers wie winters mit dem Rad", schreibt Patricia Wicke. Für mehr Sicherheit müssten Radwege ausgebaut und "Radfahrer besser in den Straßenverkehr integriert werden".

Marco Dohmen findet, dass Radfahren in Düsseldorf vielerorts hochgefährlich sei: "Viel zu eng oder einfach keine Radwege", und wenn doch, endeten diese oft abrupt auf einer Hauptstraße. "Es würde schon gut sein, das Berliner Niveau an Hauptradstrecken zu realisieren", meint Jens de Bruegge. "Dort kann man nahezu alle wichtigeren Ziele problemlos erreichen und ganz nebenbei noch die Stadt entdecken."

Max Schade spricht sich zwar für mehr Fahrradwege aus, "aber es kann nicht sein, dass bei Hauptverkehrsstraßen dafür eine ganze Fahrspur wegfällt". Besser sei es, den Radverkehr auf Nebenstraßen zu leiten. So wäre es seiner Ansicht nach besser gewesen, den neuen Radweg in Flingern statt auf der Birkenstraße auf der Ackerstraße einzurichten, wo Tempo 30 gelte.

Als "Stückwerk" bezeichnet ein Kommentator namens "Fiftyfive" die Maßnahmen der Stadt für Radfahrer. Er lege im Jahr 8000 Kilometer mit dem Fahrrad zurück. "Jo-70" kritisiert die "überzogene Knöllchenschreiberei für Radfahrer". Andere monieren, dass zu viele Radler Verkehrsregeln missachteten. "Wozu neue Radwege? Die meisten fahren doch ohnehin auf dem Bürgersteig", schreibt "nukleus". "Die Straßen sind jetzt schon übervoll", so "Pillepalle2014" zu neuen Radwegen. "Würden mehr Autofahrer auf das Rad umsteigen, würde es auch viel mehr Platz auf den Straßen geben", kontert "beimerin".

(RP)