Kommentar: Diskussion muss erlaubt sein

Kommentar: Diskussion muss erlaubt sein

Kritiker werden der Elternschaft Düsseldorfer Schulen vorhalten, ihre Einmischung komme zur Unzeit. Zwei Monate vor der Wahl und dann mit einer Grundfärbung, die – gewollt oder ungewollt – die Thesen der wahlkämpfenden Ratsopposition stützt.

Kritiker werden der Elternschaft Düsseldorfer Schulen vorhalten, ihre Einmischung komme zur Unzeit. Zwei Monate vor der Wahl und dann mit einer Grundfärbung, die — gewollt oder ungewollt — die Thesen der wahlkämpfenden Ratsopposition stützt.

Auf der anderen Seite gilt: Da der Rat nunmal am 10. April über die von den Liberalen forcierte Schuldenbremse abstimmen will, macht es Sinn, vor diesem Tag seine Meinung kundzutun. Berit Zalbertus und Antje Schuh riskieren damit einiges, vor allem Sympathien im bürgerlichen Lager. Ihr Argument, durch die Schuldenbremse dringend gebotene Schulinvestitionen nicht ausgerechnet in einer historischen Niedrigzinsphase zu deckeln, ist aber zumindest diskussionswürdig. Jörg Janssen

(RP)
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