Düsseldorf-Süd: Die Verlegung des Deichs in Himmelgeist überdenken

Düsseldorf-Süd: Die Verlegung des Deichs in Himmelgeist überdenken

Die Himmelgeister Deichsanierung soll auch in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung 9 (12. Januar) auf die Tagesordnung kommen. Bei der Anhörung der Bezirksregierung hatte der Naturschutzverein BUND noch einmal auf eine andere Variante aufmerksam gemacht, die es auch nach Meinung einiger Stadtteilpolitiker zu überdenken gilt. Während die Stadtverwaltung den Deich in Höhe der Himmergeister Kastanie nur erhöhen möchte, schlug der BUND-Vorsitzende Süßer vor, den Deich zu verlegen.

Das ist eine Variante, die es zu überdenken gibt, meint Udo Skalnik (SPD), stellvertretender Bezirksbürgermeister. Auch er findet es wesentlich besser, den Deich zu verlegen. Schon in der November-Sitzung, bei einem Vortrag des Stadtentwässerungsamtes zum Thema Deich-Sanierung wollte Skalnik wissen, ob es möglich sei, zusätzliche Retentionsflächen zu erschließen. Gerade an der Stelle in Höhe der Kastanie wäre es auch seines Erachtens möglich, zusätzliche Fläche für eine Überschwemmung freizugeben. Damit das Wasser abfließen kann, könnten seines Erachtens in dem derzeitigen Deich einige Durchstiche angebracht werden. "Der Deich könnte so bleiben, wie er ist." Sklanik hat vor, einen entsprechenden Antrag für die Sitzung der Bezirksvertretung am 12. Januar zu stellen. Er schränkt aber ein, er wolle darüber aber noch mit seiner Fraktion und mit den Mitgliedern der anderen Parteien sprechen.

Auch der CDU-Fraktionsvorsitzende in der BV 9, Dirk Angerhausen, ist von der Idee angetan. Man solle die Zurückverlegung des Deiches prüfen, findet auch er, zumal sie umweltverträglicher sei. "Ich finde die Idee sehr gut", sagt er im Gespräch mit unserer Zeitung. Allerdings dürfe es nicht dazu führen, dass sich die Deichsanierung noch weiter verzögere.

(wa.)