Die Uni-Klinik benötigt Frieden

Die Uni-Klinik benötigt Frieden

uwe-jens.ruhnau

@rheinische-post.de

Am Mittwoch kommen die Gesundheitsminister der Länder und der Bundesgesundheitsminister zu ihrem Jahrestreffen zusammen. Diesmal findet es in Düsseldorf statt - und bietet einen idealen Hintergrund für einen Streik an der Uni-Klinik. Da ist die Aufmerksamkeit gewiss. Die Gewerkschaft Verdi weiß, was sie tut. Ob es sie dabei weiterbringt, Verhandlungen zu einem Entlastungstarifvertrag zu erzwingen, steht auf einem anderen Blatt. Gestern hat die Klinikleitung noch einmal erklärt, dass ihr das Wissenschaftsministerium dargelegt habe, solche Verhandlungen nicht führen zu dürfen. Vielleicht wäre es besser, statt neuer Großstreiks den Weg der Mediation weiterzugehen? Aus Sicht der Patienten, deren OP nächste Woche verschoben wird, wäre eine verbindlichere Regelung besser: eine Mediation oder Schlichtung, deren Ergebnis am Ende beide Seiten akzeptieren müssen. Denn diese verfahrene Situation muss beendet werden.

(RP)
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