Düsseldorf: Die Stadt läutet den Frühling ein

Düsseldorf: Die Stadt läutet den Frühling ein

Auch wenn es das Wetter noch nicht erahnen lässt, hat der Frühling bereits begonnen. Das bedeutet nicht nur wärmere Temperaturen, sondern auch eine Veränderung im Stadtbild. Denn ab nächster Woche pflanzen rund 50 städtische Mitarbeiter in den Parkanlagen Blumen, um nach Ende des Winters wieder Farbe in die Stadt zu bringen.

Insgesamt werden 413.000 Blumen im Stadtgebiet verteilt. "Düsseldorf ist nicht nur eine Sportstadt, sondern auch eine Gartenstadt", sagt Umweltdezernentin Helga Stulgies. Die Kosten für Blumensaat und -zwiebeln belaufen sich auf rund 25.000 Euro. Diese wurden im vergangenen August in den Gewächshäusern an den Stockumer Höfen gesät und gezüchtet, um nun ihre Blütenpracht entfalten zu können. In den vergangenen Wochen auch weitestgehend ohne Beheizung der Gewächshäuser, um die Pflanzen für kältere Temperaturen abzuhärten. Ein Höhepunkt wird in diesem Jahr die Bepflanzung des fertiggestellten Corneliusplatzes, der in den Farben Rosa und Weiß dekoriert werden soll. Da aufgrund des Wintereinbruchs jedoch die Arbeiten an der Baustelle vor Ort unterbrochen werden mussten, wird sich die Bepflanzung dort noch bis Ostern verzögern. Anders sieht es in den anderen Parkanlagen aus, wo Primeln, Tulpen und Co. schon bald erblühen werden.

Dabei gibt es für jede der Garten- und Parkanlagen einen eigenen Bepflanzungsplan. In den traditionsreichen Parks wie in Benrath wird auf historische Pläne zurückgegriffen, während in den übrigen Parkanlagen ein jährlich wechselnder Entwurf erarbeitet wird, der für jede Pflanze einen genauen Ort im Beet vorgibt. Eine Aufgabe, bei der es neben Größe und Farbe der jeweiligen Pflanze vor allem um Kreativität geht. "Ich lasse mich da oft auch von anderen Parks inspirieren", erzählt Lars Bünger, Bezirksmeister des Nordparks. 142.000 Blumen werden dort in diesem Jahr gepflanzt mit mehrheitlich blau-violetten Blumen. Am Ehrenhof erwartet Besucher dagegen ein Meer aus 27.000 Tulpen. Dabei werden sowohl Früh- als auch Spätblüher gepflanzt, um eine möglich lang anhaltende Blütenpracht zu gewährleisten. Auch im Rheingärtchen setzt das Gartenamt auf Tulpen. Neben den Parks werden auch die Friedhöfe mit Stiefmütterchen, Tulpen und Primeln verschönert.

(RP)