Kommentar: Die Stadt darf nichts zahlen

Kommentar : Die Stadt darf nichts zahlen

Die Forderung der Vormieter, die Stadt möge doch bitte für die ihnen entstehenden Kosten zahlen, ist mehr als dreist. Sie haben einen Mietvertrag geschlossen, der wurde ordentlich gekündigt, sie müssen ausziehen.

Das passiert millionenfach in diesem Land und nennt sich Privatrecht. Wäre der Neumieter eine Firma wie - sagen wir - Mercedes Benz, kämen sie wohl gar nicht auf die Idee, einen finanziellen Ausgleich zu fordern.

Böse denkende Menschen würden den Mietern vorwerfen, dass sie auf Kosten des Flüchtlingsthemas versuchen, noch ein paar Euro für sich rauszuschlagen. Richtig ist, dass die Stadt besser kommunizieren muss. Schon um die Akzeptanz für Flüchtlinge zu erhöhen. Doch zahlen darf sie nichts. torsten.thissen@ rheinische-post.de

(RP)