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Gespräche mit Fangruppen: Die Stadt bereitet sich auf Fortuna-Saison vor

Gespräche mit Fangruppen : Die Stadt bereitet sich auf Fortuna-Saison vor

Die zweite Mannschaft ist schon gestartet, die Vorbereitungen für die Saison von Fortuna I gehen heute in die heiße Phase. Beim Sportamt der Stadt hieß es, die ämterübergreifende Arbeitsgruppe sei bislang mit den Plänen für Fortuna II, SC West und Turu befasst gewesen.

Vor allem die letztgenannten erwarten in diesem Jahr wieder Gäste, gegen die aus Sicherheitsgründen besser im Paul-Janes-Stadion gespielt werden soll — dort kann man im Gegensatz zu den Plätzen in Oberkassel und Bilk die Fans voneinander trennen.

In der Arena können die Fortuna-Fans ihrer Mannschaft schon beim ersten Heimspiel (Hertha BSC, 30.August) von Stehplätzen zujubeln. Die Stehplätze für die Gäste werden erst später fertig. Schon jetzt sollen 13.000 Dauerkarten verkauft sein — so viele wie noch nie.

Auch die Polizei bereitet sich auf die neue Saison vor. Hans-Joachim Kensbock-Rieso, der im vorigen Jahr mit der Inspektion Nord auch die Einsatzleitung rund um die Spiele in der Arena übernommen hat, hatte bereits zum Ende der vergangenen Saison Gespräche mit verschiedenen Fangruppen der Fortuna angekündigt. Auch wird bei der Polizei überlegt, Bestandteile des Einsatzkonzepts aus Hannover zu übernehmen. Für anreisende Gästefans sollen etwa am Fernbahnhof Flughafen mobile Toiletten aufgestellt und eine Möglichkeit geschaffen werden, Taschen zu deponieren, die nicht mit ins Stadion dürfen. So könnten zumindest in diesem Punkt unnötige Debatten mit den Ordnern am Einlass verhindert werden.

Die Rheinbahn hofft auf eine Entscheidung über die Ampeln am Freiligrathplatz. Wenn die rot zeigen, randalieren in den Zügen immer mal wieder angetrunkene Fußball-Fans. An Spieltagen hatte das Unternehmen deshalb Vorfahrt für die Bahnen gefordert. Das Amt für Verkehrsmanagement hatte Bedenken angemeldet, wollte aber die Möglichkeit prüfen.

(RP)