Haushaltsplanung in Düsseldorf: "Die Schuldenfreiheit ist vorbei"

Haushaltsplanung in Düsseldorf: "Die Schuldenfreiheit ist vorbei"

Kurz vor der politischen Entscheidung positionieren sich die Verbände zum städtischen Haushalt: Der Bund der Steuerzahler fordert einen Kurswechsel, die Gewerkschaften kritisieren vor allem die Details der Finanzplanung. Wir geben einen Überblick.

Die Zahlen im städtischen Haushalt werden immer schlechter. Nun zeigt sich, dass die Politik am Donnerstag keinen Plan für das kommende Jahr beschließen wird, bei dem sich Ausgaben und Einnahmen die Waage halten. Das hatte der Vorschlag der Verwaltung im September noch vorgesehen. Allerdings stehen inzwischen Mehrausgaben in Höhe von rund 40 Millionen Euro und Mindereinnahmen von 30 Millionen Euro in der Planung - das macht insgesamt ein Minus von 70 Millionen Euro, das nach jetzigem Stand am Ende des kommenden Jahres in den Büchern stehen wird.

Bevor die Fraktionen im Stadtrat am Donnerstag ihre Einschätzung zu der Planung abgeben und über letzte Änderungen entscheiden werden, haben sich auch diverse Interessensverbände zu Wort gemeldet - mit ganz verschiedenen Ansichten, welche Schwerpunkte die Politik setzen sollte. Ein Überblick:

(arl)
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