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Düsseldorf: Die ignorierte Ampel wird optimiert

Düsseldorf : Die ignorierte Ampel wird optimiert

Das Lichtsignal vor dem Überweg an der Steinstraße soll bald für Autofahrer besser sichtbar sein.

Es ist gerade mal einige Wochen her, dass die Rheinische Post über ein Phänomen auf der Steinstraße in der Innenstadt berichtet hat. Dort gibt es eine heikle Stelle, wo - etwa auf Höhe des Platzes der Deutschen Einheit - Bismarck- und Kreuzstraße auf die Steinstraße treffen. Mittendrin befindet sich ein Überweg für Fußgänger und Radfahrer. Alles nicht sehr übersichtlich. Und so ignorierten Autofahrer über Jahre hinweg und mit Sicherheit ohne Absicht die rote Ampel, die sie eigentlich stoppen sollte, wenn für Radler und Fußgänger Grün angezeigt war. Verblüffenderweise registrierte die Polizei dennoch keine schwerwiegenden Unfälle an dieser Stelle.

Diese Gefahr sollte künftig ohnehin nicht mehr bestehen. Denn seit einigen Tagen wird die Kreuzung umgebaut. Autofahrer, die künftig aus der Kreuzstraße rechts in Richtung Hauptbahnhof in die Steinstraße abbiegen, bekommen einen Haltebalken auf den Asphalt gemalt - und dazu kommt eine ganz klar sichtbare Ampel. Die Bürgersteigkanten werden neu und leicht verändert gezogen, die Markierung auf dem Boden wird verändert, die Ampeln und Verkehrsschilder deutlicher positioniert.

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Das alles geschieht, so Bernd Thomas, Referent im Verkehrsdezernat, um eine neue Radverkehrsachse von der Bismarckstraße (Düsseldorfs einziger Fahrradstraße) in Richtung Platz der Deutschen Einheit und Kö-Bogen zu schaffen. "Im Mai soll alles fertig sein", erklärt Thomas dazu. "Mit der neuen Regelung werden Autofahrer aus der Kreuzstraße sich nicht mehr hauptsächlich darauf konzentrieren müssen, ob ein Fahrzeug aus der Steinstraße kommt."

(RP)