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Die Düsseldorfer Komödie zieht noch nicht in den Malkasten

Theater in Düsseldorf : Die Komödie bleibt doch noch an der Steinstraße

Die Einigung über einen Mietvertrag mit dem Künstlerverein Malkasten steht noch aus. Jetzt wird auch nach weiteren Alternativstandorten gesucht. Der neue Spielplan ist fast fertig.

Für den Sommer hatte  Verena Wüstkamp den Umzug der Komödie in den Malkasten anvisiert.Kostenpflichtiger Inhalt Die neue Geschäftsführerin der Boulevardbühne kann jedoch noch nicht Vollzug melden, die Verhandlungen mit dem Künstlerverein an der Jacobistraße laufen noch. Deswegen wird die Komödie bis zum Jahresende an der Steinstraße weiterspielen. „Ich bin dem Eigentümer B&L sehr dankbar, dass dies möglich ist“, so Wüstkamp.

B&L, die auch Miteigner des neuen Geschäftshauses an der Schadowstraße sind (Kö-Bogen II), Kostenpflichtiger Inhalt wollen an der Ecke Stein-/Kreuzstraße einen neuen Komplex mit Hotel, Büros, Wohnen und Gewerbe errichten. Das Gebäude, in dem die Komödie seit Jahren residiert, wird dafür ebenfalls abgerissen. Etwas Zeit ist damit aber noch, davon profitiert Wüstkamp nun. Parallel sucht sie nach weiteren alternativen Spielstätten und spricht darüber auch mit Politik und Verwaltung, denn es ist keineswegs sicher, dass es mit dem Theatersaal des Malkastens klappt, wo ohnehin „nur“ ein Dreijahresvertrag angepeilt ist. Auch im Rathaus wird es als Verlust angesehen, wenn die Komödie nach fast 60 Jahren in Düsseldorf keine Perspektive mehr hätte.

Vor der Sommerpause werden an der Steinstraße die beiden Stücke „Der Bär“ und „Der Heiratsantrag“ von Anton Tschechow gezeigt. Sollten die Besucher nach Schachbrettmuster gesetzt werden müssen wie im vorigen Herbst, könnten von den 430 Plätzen lediglich 130 verkauft werden. Nach der Sommerpause dürften die Möglichkeiten größer sein. Für die neue Saison stehen die „Szenen einer Ehe“ von Loriot und der Ohnsorg-Klassiker „Kein Auskommen mit dem Einkommen“ mit Peter Millowitsch und Andrea Spatzek im Spielplan. Über die Weihnachtszeit ist das Kriminalstück „Keine Leiche ohne Lily“ mit der aus dem Fernsehen bekannten Schauspielerin Petra Nadolny vorgesehen.

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Die Erfolgsproduktion „Schlüssel für zwei“, die im Oktober aufgrund der erneuten Theaterschließung ein jähes Ende fand, steht ebenso auf dem Spielplan. Neben Lesungen und weiteren Gastspielen  ist eine Comedy-Uraufführung in Arbeit: „Der Tatortreiniger“.