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Die Commerzbank in Düsseldorf schließt Filialen

Banken in Düsseldorf : Die Commerzbank schließt Filialen

Das Bankhaus hat die Königsallee bereits verlassen, die Filiale ist geschlossen. Aber noch zwei weitere Standorte werden aufgegeben.

Die Commerzbank reduziert die Zahl der Anlaufstellen für ihre Kunden in Düsseldorf. Die Filiale an der Königsallee ist bereits geschlossen. Wie berichtet ziehen die Mitarbeiter zur Breite Straße und in neu angemietete Büros am Seestern. Zudem steht fest, dass zwei weitere Filialen aufgegeben werden, wie eine Unternehmenssprecherin auf Anfrage unserer Redaktion bestätigt. Der Standort an der Lichtstraße in Flingern sei bereits aus Vorsicht in der Corona-Krise geschlossen worden und werde nun nicht mehr öffnen. Auch die Geschäftsstelle an der Schadowstraße soll laut Sprecherin Jutta Wellmann bis Ende des Jahres aufgegeben werden.

Ihr ist jedoch wichtig zu betonen, dass die Bank im Zentrum der Stadt präsent bleibt, im so genannten Central Business District. Am Donnerstag eröffnet die Filiale an der Breite Straße 25 wieder, die zurzeit noch für einen Millionenbetrag umgebaut wird. 400 Angestellte mit Kundenkontakt werden dann in dem neuen Flagship-Store arbeiten. Die Zahl der Schließfächer wurde erhöht, um die wegfallenden an der Königsallee zu kompensieren. Das modernisierte Gebäude war bereits von 1958 bis 1990 der juristische Sitz der Commerzbank AG. Das Haus an der Königsallee 37 war von 1952 bis 2008 Zentrale der Dresdner Bank in Düsseldorf, dann kam es zur Fusion mit der Commerzbank.

Für die Zeit des Umzugs am Dienstag und Mittwoch verweist Wellmann auf die innenstadtnahen Standorte an der Nordstraße, an der Luegallee oder der Rethelstraße. Insgesamt sei man nach Aufgabe der Adresse Königsallee noch mit 15 Filialen in Düsseldorf präsent. Und: „Weitere Schließungen sind zum jetzigen Zeitpunkt nicht geplant“, sagt Wellmann.

Neben der Commerzbank hat erst kürzlich eine weitere Bank ihren Abschied von Düsseldorfs Prachtmeile verkündet. HSBC wird sein Bankhaus aufgeben. Die dort arbeitenden 900 Mitarbeiter ziehen bis Ende 2021 ebenfalls in den angemieteten Neubau an der Hansaallee, früherer Standort der Rheinbahnzentrale, wo bereits in diesem Jahr 1800 Mitarbeiter einziehen sollen.