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Düsseldorf: Der Weihnachtsmarkt im Test

Düsseldorf : Der Weihnachtsmarkt im Test

Der Weihnachtsmarkt in der City hat sieben Standorte. Bis auf zwei bieten alle gemütliche Atmosphäre und ein vielfältiges Angebot.

Wer den Düsseldorfer Weihnachtsmarkt sucht, der wird an sieben verschiedenen Plätzen in der Stadt fündig, auf die sich die insgesamt 204 Buden verteilen. Und die kleinen Märkte ziehen Gäste aus aller Welt an. Neben Besuchern aus den Niederlanden bevölkern auch Reisegruppen aus Skandinavien, Kanada oder Neuseeland alle Jahre wieder die Düsseldorfer Weihnachtsmärkte. Was die Besucher dort erwartet, zeigt der große RP-Test.

Marktplatz Der Handwerkermarkt vor dem Düsseldorfer Rathaus hat uns wieder einmal mit seinem Angebot an handgearbeiteten Produkten und seiner gemütlichen Atmosphäre überzeugt. Rund um das Reiterstandbild Jan Wellems locken die Handwerker in ihren roten Buden Groß wie Klein gleichermaßen an. Auf die Kinder wartet ein großes nostalgisches Karussell, die Erwachsenen können sich anschauen, wie Glas geblasen wird oder Kerzenständer geschmiedet werden.

Flinger Straße Weitaus weniger gemütlich als der Handwerkermarkt kommt der Bürgermarkt auf der Flinger Straße daher. 29 Buden, die dem Vorbild alter Düsseldorfer Bürgerhäuser nachempfunden sind, verteilen sich über die Einkaufsstraße. Angeboten werden neben Kartoffelpuffern und Kräuterbonbons auch der übliche Weihnachtsschmuck und Spielzeug. Eine Attraktion und beliebter Treffpunkt ist die Glühweinpyramide, auf der sich bekannte Düsseldorfer Persönlichkeiten, wie Heino, Heinrich Heine und Mutter Ey drehen.

Carschhaus Der Engelchenmarkt auf dem Heinrich-Heine-Platz liegt direkt neben der Straßenbahn-Station. Aber nicht nur die günstige Verkehrslage lockt Besucher auf den kleinen Markt, auch der große Glühwein-Pavilion, in dem die Besucher auch bei Regen gemütlich ihren Glühwein oder Kakao trinken können, ist ein Besucher-Magnet.

Wilhelm-Marx-Haus Der Sternchenmarkt ist eher ein Geheimtipp unter Ortskundigen, da er etwas versteckt hinter einer Häuserfassade liegt. Aber ein Besuch lohnt sich: Hier werden unter anderem die fündig, die edle Seifen oder außergewöhnlichen Schmuck suchen. Für Kinder gibt es ein kleines Karussell und einen Stand mit Schokoküssen.

Schadowplatz Dieser Markt überzeugt mit seinen rustikalen Holzhütten, die mit Tannenzweigen bedeckt sind, sowie mit seinen vielseitigen Angeboten. So gibt es neben arktischem Honig aus Finnland Holzschnitzereien und bunte Vogelhäuschen.

Gründgensplatz Für alle Eislauf-Fans gibt es eine große Eisfläche vor dem Schauspielhaus, die von heimeligen, alpinen Hütten umgeben ist. In der Käsealm können sich die Besucher Fondue, in der Brotschenke schwäbische Spezialitäten schmecken lassen.

Schadowstraße Hinter der Baustelle zur Wehrhahn-Linie sieht man die Holzbuden entlang der Schadowstraße kaum. Zudem besteht der Markt hauptsächlich aus Imbissbuden und bietet bis auf einen Stand mit schönen Weihnachtskarten kaum Neues im Vergleich zu den anderen Märkten.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Lichter auf dem Düsseldorfer Weihnachtsmarkt

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