Düsseldorfer Stadtteile: Der verkaufsoffene Sonntag am 3. Dezember steht weiter auf der Kippe

Düsseldorfer Stadtteile: Der verkaufsoffene Sonntag am 3. Dezember steht weiter auf der Kippe

Das Oberverwaltungsgericht muss darüber entscheiden, ob in Oberkassel, Pempelfort, Bilk, Unterbilk und Derendorf am Sonntag die Läden öffnen. Es geht im Kern um einen Eilantrag von Verdi.

Das Verwaltungsgericht hat Mittwoch Eilanträge von Verdi zurückgewiesen, mit denen die Gewerkschaft die verkaufsoffenen Sonntage, die am 3. Dezember in Oberkassel, Pempelfort, Bilk, Unterbilk und Derendorf geplant sind, verbieten lassen will.

Weil die zugrundeliegende Verordnung aus dem Februar stamme, die Anträge aber erst am 17. November gestellt worden seien, sieht sich das Gericht "ohne jegliche Not unter Druck" gesetzt. Auch hätten die betroffenen Einzelhändler in der Zwischenzeit im Vertrauen auf den Bestand der Genehmigung bereits Vorbereitungen getroffen, heißt es in dem Beschluss.

Den will die Gewerkschaft nicht hinnehmen und hat das Oberverwaltungsgericht angerufen. "Wir haben nie einen Zweifel daran gelassen, dass wir uns eine Klage vorbehalten", sagt Verdi-Geschäftsführerin Stephanie Peifer. Weihnachtsmärkte könnten auch ohne verkaufsoffene Sonntage stattfinden. Für Benrath und Kaiserswerth hatte Verdi die Klagen gegen die Verkaufsöffnung zurückgenommen, in Eller und Gerresheim verzichteten die Veranstalter.

Das Oberverwaltungsgericht wird am Donnerstag nicht mehr entscheiden, da es nach eigenen Angaben noch auf Informationen der Stadt Düsseldorf wartet.

(sg)