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Der Strafvollzug in Düsseldorf braucht mehr Personal

Kommentar : Der Vollzug braucht mehr Personal

Die Düsseldorfer Diakonie fürchtet um eine gelungene Resozialisierung der Inhaftierten.

Die Kritik der Diakonie am Vollzug in der JVA beschränkt sich nicht nur auf das streitige Haftverkürzungsprojekt. Auch insgesamt sieht der Sozialverband die Lage hinter Gittern kritisch. So berichteten Inhaftierte, dass vor dem Hintergrund eines chronischen Personalmangels und eines hohen Krankenstandes immer häufiger Gruppen- und Sportangebote ausfielen. Auch die Arbeit mit den Familien der Inhaftierten sei defizitär. Dabei sei die wichtig, um den Weg zurück in die Gesellschaft zu ebnen. JVA-Leiterin Peters bestreitet nicht, dass es Probleme gibt. So seien für 104 Gefangene einer Ebene vier Beamte vorgesehen, die Zellen öffnen oder Aufsicht führen. Derzeit gebe es aber nur drei. „Mehr Personal würde uns helfen“, sagt sie. (jj)