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Düsseldorf: Der Kaufhof an der Kö macht sich fein

Düsseldorf : Der Kaufhof an der Kö macht sich fein

Das Kaufhaus stellt sich auf den neuen Nachbarn Kö-Bogen ein und baut umfassend um. Am 2. Oktober soll alles fertig sein.

Für die Kunden ist der Einkauf bei Kaufhof an der Königsallee derzeit ein bisschen anders. In einigen Abteilungen müssen sie größere Baustellen umlaufen – dafür werden sie aber mit vielen Schnäppchen belohnt. "Umbaupreise" hat das Kaufhaus auf rote Schilder geschrieben und lockt so auch während des aktuellen Umbaus viele Interessierte an. "Das Geschäft läuft trotz des Umbaus gut", sagt Geschäftsführer Thomas Seybold. Lohnen wird es sich ohnehin: Denn das Warenhaus in bester Lage an Kö und Heinrich-Heine-Allee hübscht sich gerade umfassend auf – am 2. Oktober soll die Neueröffnung sein.

Zwei Wochen später eröffnet der Kö-Bogen. Die Einzelhändler dort werden starke Anziehungspunkte sein, sind einerseits Konkurrenten, bringen andererseits aber viele neue Kunden in die Stadt. Genauso sieht man es bei Kaufhof: "Wir freuen uns sehr auf den Kö-Bogen, das wird ein toller neuer Impuls", sagt Seybold. "Aber er ist natürlich auch eine Herausforderung, unsere Hausaufgaben richtig zu machen." Der Umbau stelle das nun sicher: "Wir werden vom Kö-Bogen profitieren." Dafür modernisiert das Warenhaus viele Abteilungen, vergrößert seine Verkaufsflächen und erweitert das Sortiment. "Wir haben die Zuschnitte und die Laufwege für die Kunden optimiert." Vieles passiert im Erdgeschoss, das Seybold unter den Begriff "Schöne Dinge" stellt: Bei Uhren, Schmuck, Parfümerie und Kosmetik setzt das Haus einen starken Schwerpunkt, hat die Verkaufsfläche in diesem Bereich auf 700 Quadratmeter erweitert. "Das ist fast eine Verdopplung", so Seybold. Auch die Schuhabteilung ist künftig komplett im Erdgeschoss zu finden, ebenfalls auf 700 Quadratmetern.

Viele neue Marken finden sich im Sortiment: Uhren etwa von Tissot und Junghans, Kosmetik von Bobbi Brown und Armani, Damenmode von Ralph Lauren. Obwohl viele Abteilungen wachsen, müssen die Kunden kaum auf Gewohntes verzichten – lediglich die Golf-Abteilung verschwindet, die entsprechenden Artikel sind künftig stärker im nahen Carsch-Haus vertreten. Die Schreibwaren rücken derweil zu den Spielwaren und Büchern auf.

Die historische Fassade des Kaufhauses war schon vorher saniert worden. Damit ist nach dem aktuellen Umbau nur noch das Untergeschoss im "alten" Zustand. Hier soll erst renoviert werden, wenn die Arbeiten für die Wehrhahnlinie unter dem Haus abgeschlossen sind.

(RP)