1. NRW
  2. Städte
  3. Düsseldorf

"Tanz, Terminal, tanz": Der Flughafen in Tanzstimmung

"Tanz, Terminal, tanz" : Der Flughafen in Tanzstimmung

Unter dem Motto "Tanz, Terminal, tanz²!" verwandelte sich am Sonntag das Terminal A des Flughafens Düsseldorf in einen Tanzsaal. Beim "Airlebnis Sonntag" sorgten unter anderem 15 Tanzpaare der Bundesliga, die jeweils von einer prominenten Jury, darunter TV-Juror Joachim Llambi, bewertet wurden, für ein abwechslungsreiches Programm.

Auch Jurorin und Profitänzerin Isabel Edvardsson beeindruckte mit ihrem Auftritt die zahlreichen Besucher. Zeitgleich bereiteten sich die Finalisten eines Nachwuchs Tanzwettbewerbs auf ihren Auftritt vor. Für die 23 Teilnehmergruppen aus NRW, die im Halbfinale bereits gesiegt hatten, stand am Sonntag das große Finale des "DAK Dance-Contests" an.

Die Finalisten, die jeweils in drei Altersgruppen von sieben bis 18 Jahren aufgeteilt waren, hatten sich im vergangenen März mit einem Choreographie Video auf der Internetseite des Unternehmens beworben. "Um später eine Vergleichbarkeit zu haben, haben wir den jungen Leuten fünf aktuelle Lieder zur Auswahl gestellt", sagte Rainer Schmöning, Marketingleiter der DAK NRW.

Nach einer Internetabstimmung, bei der alle Interessierten die Videos bewerten konnten, mussten sich die jeweils Besten bei den Halbfinalen in ihrer Heimatregion vor einer Jury präsentieren. Die Siegergruppen hatten nun die Möglichkeit, die fünfköpfige Jury, darunter bekannte Gesichter wie der Profitänzer und Let?s- Dance-Juror Markus Schöffl, von ihrem Körper- und Rhythmusgefühl zu überzeugen. Die Sieger der jeweiligen Altersgruppen erwartet nun ein Workshop bei dem erfolgreichen Choreographen Rafael Antonio, der sich als Juror von dem tänzerischen Potenzial des Nachwuchses gestern selbst ein Bild gemacht hat. "Es ist unglaublich, dass sogar die jüngsten Teilnehmer schon genug Selbstvertrauen haben, um auf diese große Bühne zu gehen und eine so hervorragende Leistung zu erbringen", berichtete Antonio.

Trotz allen Ehrgeizes, den begehrten Workshop zu gewinnen, stand der Spaß im Vordergrund, wie die beiden Erstplatzierten der jüngsten Teilnehmergruppe "Black & Gold Kids" bekräftigten. "Wir sind sehr stolz, gewonnen zu haben, aber auch ohne den ersten Platz wäre der Contest ein einmaliges Erlebnis für uns gewesen", sagte die Teilnehmerin Violetta Smirnov. Der DAK-Dance-Contest sei eine sinnvolle Möglichkeit, den Nachwuchs zu mehr Bewegung zu animieren und die Motivation für Sport im Allgemeinen zu wecken, sagte Rainer Lange, Sprecher der Kasse in NRW.