Der Düsseldorfer Heinrich Heine Kreis zeichnet das „Theater auf Rezept“ und die Düsseldorfer Lesementoren aus.

Ehrung : Förderpreise für Theater- und Leseprojekte

Der Heinrich-Heine-Kreis zeichnet das „Theater auf Rezept“ und die Düsseldorfer Lesementoren aus.

(pes-) Das „Theater auf Rezept“, ein Projekt des Jungen Schauspiels Düsseldorf, und der Verein „Mentor – Die Leselernhelfer Düsseldorf“ wurden jetzt für ihr Engagement mit dem Förderpreis des Heinrich-Heine-Kreises ausgezeichnet. Mit dem Preis will der Heine-Kreis zum zweiten Mal junge Künstler und Ehrenamtler unterstützen, die sich für die kulturelle Entwicklung von Kindern und Jugendlichen einsetzen.

„Wir haben gemeinsam mit dem Kuratorium diese Wahl getroffen, um mit Spenden der Mitglieder die äußerst wertvolle Arbeit dieser beiden Projekte zu unterstützen, die beide auf ihrer Art auf eine sehr einfühlsame Weise in der so wichtigen kulturellen Nachwuchsarbeit engagiert sind“, sagt Andreas Turnsek, Vorsitzender des Heine-Kreises, über die Initiative und die Intention des Förderpreises. Die künftige Gesellschaft werde Kinder brauchen, die dank ihrer Mentoren lesen könnten, in der Lage seien, sich zu informieren, und die Bücher für ihren weiteren Lebensweg schätzten. Und sie werde Kinder brauchen, die im Theater die Facetten der Welt und Charaktere der Menschen erleben und sich auf diese Weise selbst ein Bild von den gesellschaftlichen Verhältnissen machen könnten. Auch Laudator René Heinersdorff unterstrich in seiner Rede die Bedeutung der Arbeit, die beide Vereine leisten. Aus seinen Händen nahmen die Lesementoren Uta Wahl und Anita Friedrich ein Preisgeld von 2000 Euro entgegen. Stefan Fischer-Fels erhielt für das „Theater auf Rezept“ 3000 Euro für die weiteren Projekte. Der Künstlerische Leiter des Jungen Schauspiels hatte zur Feierstunde, die im Rahmen der traditionellen Adventsfeier des Heine-Kreises stattfand, noch eine Kostprobe mitgebracht. Zwei junge Schauspieler des Ensembles zeigten eine Szene aus „Sagt der Walfisch zum Thunfisch“. Im Publikum saß auch Wilfried Schulz, Generalintendant des Schauspielhauses.

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