Düsseldorf: Demo für Schuldenbremse

Düsseldorf: Demo für Schuldenbremse

Der Verband "Junge Unternehmer" fordert Generationengerechtigkeit.

Der Verband "Die Jungen Unternehmer" (BJU) hat gestern seine Kampagne "Tour der Generationengerechtigkeit" in Düsseldorf gestartet. Ziel der politischen Kampagne sei es, die Generationengerechtigkeit im Grundgesetz zu verankern, sagte Benjamin Achenbach, BJU Vorsitzender in der Region. Die Landtagsabgeordneten Ralph Bombis (FDP) und Hendrik Schmitz (CDU) diskutierten mit den jungen Unternehmern und Passanten. Eine große Wippe war auf dem Heinrich-Heine-Platz aufgebaut, auf der Kinder "in der Luft hingen". Die andere Seite der Wippe beschwerten symbolisch für die zukünftigen Belastungen der jungen Generation Sandsäcke mit Aufschriften wie "Pensionslast", "schlechte Bildung" oder "Schuldenberg."

"In den kommenden Jahrzehnten wird die Bevölkerung in Deutschland drastisch schrumpfen und zugleich deutlich altern. Immer weniger Kinder müssen für immer mehr Ältere einstehen. Sie müssen dabei auch noch immer größere Lasten übernehmen. Daher brauchen wir eine Schuldenbremse", sagte Unternehmer Achenbach, der das Restaurant Monkeys leitet.

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Der Verband hat alle Kosten zusammengerechnet, die in die Gesamtbelastung mit hineinspielen und kommt auf die Summe von 9,3 Billionen Euro. Wenn diese nur auf die Schultern der Kinder unter 15 Jahren verteilt werden, ergäbe sich eine Belastung von 866 915 Euro pro Kind.

(tb)
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