Vorvertrag über Hightech-Kooperation Degussa engagiert sich in China

Düsseldorf (dto). Der Chemiekonzern Degussa hat am Montag in China einen Vorvertrag über den Kauf eines 80-Prozent-Anteils am Hightech-Kunststoffhersteller Jida New Materials unterschrieben. Die Unterzeichnung fand in Anwesenheit von Bundeskanzler Gerhard Schröder statt. Der Degussa-Vorstandsvorsitzende ist Mitglied der Wirtschaftsdelegation, die den Kanzler auf seiner derzeitigen China-Reise begleitet.

Degussa und Jida New Materials hatten bereits vor einigen Monaten eine Zusammenarbeit bei der Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Hochleistungspolymeren beschlossen. Mit den neuen Werkstoffen aus China soll die Produktpalette erweitert werden, die insbesondere im Automobilbau sowie Luftfahrt und Elektronik zum Einsatz kommen.

Degussa hat im Jahr 2003 ihren Umsatz in China um 17 Prozent auf rund 280 Millionen Euro gesteigert. Derzeit ist der Konzern dort mit 17 Unternehmen tätig und hat im Frühjahr ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum in Shanghai eröffnet. Degussa ist das drittgrößte deutsche Chemieunternehmen und in der Spezialchemie weltweit die Nummer Eins.

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