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Düsseldorf-Süd: Daumen drücken für die VfL-Reserve

Düsseldorf-Süd : Daumen drücken für die VfL-Reserve

Der Aufstieg in die Kreisliga B ist zum Greifen nah. Doch neben dem Punkt, den das Team von Trainer Ralf Kielholtz im letzten Spiel holen muss, müssen die Kicker auch auf Schützenhilfe von Lohausen hoffen.

Zwei Spieltage vor Saisonende in der Kreisliga C knistert es bei den Reservekickern vom VfL Benrath vor Spannung. Als Tabellenführer in der Gruppe 2 ist für die Schlossstädter der Aufstieg in die Kreisliga B zum Greifen nahe. Doch noch ist nichts geschafft! Zunächst einmal muss der Spitzenreiter am Sonntag im Heimspiel gegen die zweite Formation vom TV Grafenberg punkten.

Anstoß an der Karl-Hohmann-Straße ist um 13 Uhr. Doch selbst im Falle eines Dreiers wird es beim Schlusspfiff noch keinen befreienden Aufstiegsjubel geben - frühestens am späten Nachmittag, so gegen 17.15 Uhr, wenn die Bezirksligapartie zwischen SSV Berghausen und SV Lohausen beendet ist, könnte es soweit sein.

"Wir sind abhängig von den dortigen Ergebnissen", erklärt der VfL-Vorsitzende und Reserve-Akteur Felix Koch. Dort nämlich entscheidet sich letztlich das Aufstiegsschicksal in der Kreisliga C. Koch: "Wenn Lohausen einen Punkt holt und somit den Klassenerhalt vorzeitig schafft, wird es zwei direkte Aufsteiger geben. "Und dann stehen die Chancen wirklich gut für den VfL. Dann würde sogar eine Punkteteilung zuvor im Spiel gegen die Grafenberger genügt haben, um die Sektkorken knallen lassen. Damit sich zum Heimspiel möglichst viele VfL-Fans einfinden und die von Interims-Coach Ralf Kielholtz betreute Formation anfeuern, haben sich die Benrather etwas einfallen lassen. "Jeder Zuschauer, der pünktlich bis zum Anpfiff erscheint, erhält ein Freigetränk", lautet das verlockende Versprechen. Leicht wird für den VfL die Heimbegegnung gewiss nicht werden. Im Hinspiel nämlich hatte sich der TV beim 1:1 als äußerst widerspenstiger Gegner erwiesen.

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Auf eine möglichst rosige Zukunft sind die Benrather längst eingestellt. Das Team um Spielführer Michael Künzer wird zusammenbleiben - mit Kielholtz, dem aktuellen Co-Coach der ersten Mannschaft, als Trainer. Kielholtz folgt auf Wolfgang Mückschitz, der im April überraschend seinen Rücktritt erklärt hatte. "Wenn es mit dem Aufstieg klappt, hat Mücke einen großen Anteil daran", betont Koch. Zum Grund für die Trennung erklärt Koch: "Es hat einfach nicht mehr gepasst."

Die Verpflichtung von Kielholtz unterstreicht die Absicht einer engen Zusammenarbeit aller Seniorenteams beim VfL. Mit Ryosuke Inaghaki und Torhüter Daniel Leurs hatten bereits während der Saison zwei Reservespieler den Sprung in den Kader des Landesliga-Absteigers geschafft. "Wir sind gut aufgestellt", behauptet Koch von seiner "Vorstandsformation". Außer VfL-Boss Koch ist auch sein Vize Sebastian Linden in der Reserve noch "hochrangig" aktiv.

Für das Tor konnte mit Marvin Stark ein Ersatz für Leurs gefunden werden. Stark, der seine Jugend beim TSV Urdenbach verbracht hat, hat nach einer Pause wieder Spaß am Fußball gefunden. Für Treffer soll weiter Torjäger Dennis Bosek sorgen. Wie schon in der Vorsaison traf "Bodi" auch 2017/18 mehr als 30 Mal ins Schwarze.

Jetzt fehlt der VfL-Reserve nur noch der eine Zähler gegen Grafenberg - und Lohausens Auswärtspunkt - zum Aufstiegsglück.

(hel)