Werdener Straße: Dauerstau rund um den Oberbilker Markt

Werdener Straße: Dauerstau rund um den Oberbilker Markt

So beliebt wie die neuen Geschäfte und Institutionen in Oberbilk und Flingern sind die Straßen darum herum schon lange. Zähfließender Verkehr gehört auf der Werdener Straße als Achse zwischen Südring/A 46 und Mörsenbroicher Ei/A 52 zum täglichen Bild, mit dem gestrigen Beginn von Bauarbeiten hat sich die Staugefahr noch erhöht.

Lange Schlangen bildeten sich vor allem links und rechts des Oberbilker Marktes. Auf der Kölner Straße sind die Linksabbiege-Spuren in die Werdener beziehungsweise die Kruppstraße ab sofort gesperrt. Deshalb bildeten sich gestern lange Auto-Schlangen Richtung Hauptbahnhof und Stadtosten — zusätzlich zu den regelmäßigen Staus im Berufsverkehr auf der Werdener Straße.

Haltestelle wird verlegt

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Das Düsseldorfer Amt für Verkehrsmanagement hat die Abbiege-Spuren gesperrt, um die Werdener Straße umzubauen sowie Haltestellen und Gleise der Straßenbahnen zu verlegen. Die Bauarbeiten kosten rund 6,8 Millionen Euro (teilweise getragen vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr) und sollen bis zum Jahresende abgeschlossen sein. Die Haltestelle "Oberbilker Markt" wird direkt vor das Justizzentrum gelegt, auf 60 Meter verlängert und behindertengerecht gestaltet.

Die Bahnen fahren auf der Werdener Straße künftig in einem separaten, zum Teil begrünten Gleis, so wie sie zuletzt auf der Berliner Allee oder der Graf-Adolf-Straße entstanden sind. Dadurch sollen Bahnen ihr Durchschnittstempo erhöhen, weil sie nicht mehr vom Stau der Autos betroffen sind. Die Gleis-Bauarbeiten selbst werden allerdings weitere Verkehrsprobleme verursachen, da für sie auch auf der Werdener und der Kruppstraße einzelne Fahrspuren gesperrt werden müssen.

(RP)