Tour de France 2017: Das schreibt die internationale Presse über die Tour in Düsseldorf

Tour de France 2017: Das schreibt die internationale Presse über die Tour in Düsseldorf

Die internationalen Medien haben für den Grand Départ nach Düsseldorf geblickt. Viele Berichte drehten sich ums sportliche Geschehen - andere betrachteten die Stadt auch mit den Augen des Touristen.

Die städtische Marketing-Gesellschaft wertete eine Vielzahl von Berichten in Fachmagazinen, aber auch in internationalen Tageszeitungen von El Mundo (Spanien) bis zum niederländischen Het Nieuwsblad aus.

Laut der Medienagentur Pressrelations wurden zudem im Beobachtungszeitraum 1. August 2016 bis 3. Juli 2017 47.695 Online-Artikel sowie 44.977 Social Media-Beiträge mit Nennung des Grand Départ oder der Tour de France veröffentlicht. Daraus errechnete die Agentur einen Werbeäquivalenz-Gesamtwert aus Print, Online und Social Media von fast 300 Millionen Euro. Hinzu kommen die Millionen Fernsehzuschauer in aller Welt.

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Viele Berichte drehten sich ums sportliche Geschehen. Aber etliche Journalisten stellten zum Beispiel auch die Frage, ob Düsseldorfs Entscheidung für den Grand Départ die Richtige war. Die belgische Zeitung "De Standaard" schlug den Bogen zum Triumph von Jan Ullrich vor 20 Jahren und den folgenden Dopingskandalen zum Start in Düsseldorf. Die Deutschen hätten ein wackelndes Verhältnis zur Tour de France, so das Fazit. "Ich liebe dich, ich liebe dich nicht", lautete die Überschrift auf Deutsch. Das britische Fachmagazin "Rouleur" hofft derweil darauf, dass die Rückkehr der Deutschland-Tour mit einem Start in Düsseldorf folgt. "Hoffentlich wird das so leicht wie das Erklimmen des Grafenbergs", heißt es.

Auch mit den touristischen Seiten der NRW-Landeshauptstadt haben sich manche Journalisten anlässlich des Radrennens eingehend befasst. Ein Autor der britischen Boulevard-Zeitung "Daily Mail" schwärmt zum Beispiel von Düsseldorf, der Stadt mit "Bikes, Beer und Bratwurst" - und hat bei einer "Altbier-Safari" die Brauereien in der Altstadt und ihre Erzeugnisse offenbar intensiv studiert.

(arl)