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Düsseldorf: Das passiert 2018 auf den Straßen

Düsseldorf : Das passiert 2018 auf den Straßen

Die Stadt bekommt mehr Radwege, außerdem werden mehrere Knotenpunkte umgebaut.

Im neuen Jahr tut sich viel auf Düsseldorfs Straßen. Die Experten vom Amt für Verkehrsmanagement wollen mehrere Projekte umsetzen. Ein Überblick: Karlstraße/Worringer Platz Die Gegend rund um den Hauptbahnhof ist derzeit für Radfahrer eine der gefährlichsten in der Stadt. Sie müssen sich an vielen Stellen die Hauptverkehrsstraßen mit den Autofahrern teilen.

Das soll sich 2018 ändern: Auf der Karlstraße und am Worringer Platz baut die Stadt einen neuen Radweg. Baubeginn soll Anfang des Jahres sein. Kosten für den Radweg: rund drei Millionen Euro. Bereits im Oktober hat der Stadtrat der Baumaßnahme zugestimmt. Sie soll laut Stadt ein "wichtiger innerstädtischer Lückenschluss" sein. Im Zuge der Arbeiten werden auch die Straßen für rund 1,3 Millionen Euro saniert. Der neue Radweg beginnt am Stresemannplatz und führt vom Worringer Platz schließlich bis zum Wehrhahn und bindet den Weg so an das bereits bestehende Radwegenetz an.

Die neue Verbindung ist aber nicht der einzige Radweg, der in diesem Jahr gebaut werden soll: Insgesamt sollen 16 Maßnahmen umgesetzt werden, dazu gehören neue Radwege, aber auch ein Konzept für Fahrradhäuschen. Forst- und Kleinstraße Wenn zum Beginn des neuen Schuljahres das Albrecht-Dürer-Kolleg eröffnet, wird die Kreuzung an Forst- und Kleinstraße in Benrath zu einem wichtigen Knotenpunkt.

Außer der Schule entstehen südlich der Kreuzung zudem 700 Wohneinheiten. Schon heute ist die Kreuzung laut Stadt stark überlastet, deshalb soll sie durch einen Umbau bis zum Sommer leistungsfähiger werden. Kosten: rund 520.000 Euro. Grafenberger Allee Zwischen Altenbergstraße und Ivo-Beucker-Straße wird die Grafenberger Allee für drei Millionen Euro umgestaltet. Grund: Die Rheinbahn möchte eine Haltestelle barrierefrei umbauen, und dafür muss die gesamte Straße an dieser Stelle verändert werden. Die Kosten für den Umbau der Station trägt das Verkehrsunternehmen, alle Maßnahmen, die für den Individualverkehr getroffen werden müssen, zahlt die Stadt. Bis dort gebaut wird, dauert es aber: Man hofft derzeit, Ende des Jahres anfangen zu können. Böhlerstraße Nicht mehr lang dauert es dagegen an der Böhlerstraße in Heerdt. Nach rund 14 Jahren wird dort in diesem Jahr der Anschluss an die Autobahn 52 fertiggestellt. Über die Krefelder Straße wird die Straße um rund 700 Meter verlängert.

Die Maßnahme wird von den Städten Düsseldorf und Meerbusch gemeinsam durchgeführt.

(lai)