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Abriss der Brause in Düsseldorf: Das Leben schwer machen

Abriss der Brause in Düsseldorf : Das Leben schwer machen

Es ist schon ein starkes Stück, dass ein Investor zu solchen Tricks greift, um sein Projekt durchzudrücken. Ganz gleich, ob er nun das Recht auf seiner Seite hat oder nicht.

Mit der alten Tankstelle an der Bilker Allee geht nicht nur ein Teil von Bilk verloren, der Abbruch zeigt auch mal wieder, dass Düsseldorf leider viel zu oft vom Geld regiert wird, dass Subkultur und Menschen, die sich für deren Erhalt einsetzen, wenig Chancen haben.

Das Grundstück ist Eigentum der Project Immobilien, von der Tankstelle sind nur noch Überreste da. Sollte es eine Strafe geben für den Abriss, wird der Investor sie vermutlich aus der Portokasse zahlen.

Und er wird weitermachen, bis seine Häuser an der Bilker Allee stehen. Die Konsequenz sollte sein, dass diesem Investor das Leben schwer gemacht wird, der noch andere Immobilien in der Stadt besitzt, wie das Kronenhaus. So eine Tragödie darf sich nicht wiederholen.

Ein solches Fehlverhalten darf jetzt aber nicht auf alle Investoren ein schlechtes Licht werfen. Das wäre ungerecht, das wäre schade. Es gibt viele Bauherren, die Gutes umsetzen in der Stadt.

>>>Lesen Sie hier: Abriss der "Brause" an Bilker Allee wird rechtlich geprüft [RP+]