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Das Internationale Düsseldorfer Orgelfestival 2020 war trotz Corona ein Erfolg

Musik in Düsseldorf : Internationales Orgelfestival ist auch in Corona-Zeiten ein Erfolg

Unter strengen Hygienevorschriften haben mehr als 3600 Besucher an den Konzerten teilgenommen. Das nächste Festival ist bereits in Planung.

Das Internationale Düsseldorfer Orgelfestival hat es geschafft, trotz Corona viel zu ermöglichen: Von den 50 geplanten Konzerten konnten zwischen 25. September und Anfang November mehr als 40 wirklich stattfinden. Nur einige Termine mussten abgesagt werden, unter anderem weil die internationalen Musiker nicht anreisen konnten.

Spielorte beim Festival waren mehrere über das ganze Stadtgebiet verstreute Kirchen. Diese waren groß genug, um den geforderten Mindestabstand einhalten zu können. Fest zugewiesene Sitzplätze, limitierte Besucherzahlen und eine strenge Registrierung taten ihr Übriges, dass die Menschen sich in den Konzerten sicher fühlten. Und das zu Recht, denn mit dem Konzertbesuchen wurde später kein einziger Covid-Fall in Verbindung gebracht. Es war ein großartiges Festival“, sagt Intendant Herbert H. Ludwig. „Es geht in diesen Zeiten doch darum, vorsichtig zu sein, aber nicht sich vollständig vom Leben abzuschotten.“

Insgesamt hat das Festival 3600 Besucher verzeichnet. Das waren trotz zahlreicher ausgebuchter Veranstaltungen deutlich weniger als die rund 10.000 Besucher in den Vorjahren. Das lag aber nicht am mangelnden Interesse, sondern an den stark reduzierten Sitzgelegenheiten, um den Mindestabstand zu gewähren. Für viele Musiker bot das Festival die Gelegenheit, ihre Durststrecke durch den Lockdown seit März zu überwinden. „Darüber waren sie wirklich glücklich“, sagt Festivalleiterin Frederike Möller.

Zusammen mit Ludwig wird bereits das nächste Internationale Düsseldorfer Orgelfestival für 2021 geplant. Dann soll wieder die Orgel in Kombination mit anderen Instrumenten und Stilrichtungen aller Art zum Klingen gebracht werden. „Wir wollen auch weiterhin junge Düsseldorfer Bands fördern, arbeiten an einem Abend mit Poetry Slam und wollen die Zusammenarbeit mit den Schulen und Hochschulen in unserer Stadt stärken“, sagt Frederike Möller.