Das Chaos im Düsseldorfer Rheinbad dürfen nicht ohne Konsequenzen bleiben

Kommentar : Was wir uns nicht gefallen lassen

Jugendliche klettern von außen auf den gesperrten Sprungturm, springen zu mehreren ins Wasser. Die Aufsicht flüchtet, die Polizei geleitet eine bedrohte Familie nach draußen. Ein Besucher des Bades, ein Deutsch-Türke, kritisiert das Verhalten der vielen jungen Männer.

Und ja, die meisten von ihnen haben wohl Migrationshintergrund. Stadtdirektor Burkhard Hintzsche ist ein besonnener Mann, der sich sehr für die Flüchtlinge in der Stadt eingesetzt hat. Er sagt, es gehe auch um die Frage, was wir uns als Gesellschaft gefallen lassen. Das stimmt! Viel zu spät wird diese Frage gestellt. Das Bad, von einigen Familien wegen des Chaos schon verlassen, wurde aus der Hand gegeben. Das ist nicht akzeptabel. Gezielte Ansprache muss her, präventiv, sobald sich Ärger anbahnt; Hausverbote, die kontrolliert werden. Das gilt für viele Bereiche bis hin zur Bahn, wo die Füße hochgelegt werden. Auch das sollten wir uns nicht gefallen lassen.

So chaotisch ging es am Wochenende im Rheinbad zu.

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